Professional Branding für Führungskräfte auf LinkedIn

Mit einer augenscheinlichen Personenmarke fördern Executives (Führungskräfte) die gesamte Kultur des Unternehmens, mit positiven Effekten. Die Aufgaben, die die CEOs beim Professional Branding beachten müssen, sind umfangreich.
Die Bedeutung der Personal Brand ist dann optimal, wenn das Unternehmen selbst zu einer Marke wird. Dabei wird nicht die Dienstleistung oder das Produkt zur Personenmarke. Berühmte Beispiele für solche Personenmarken sind Karl Lagerfeld oder Naomi Campbell. Personal bzw. Professional Branding bedeutet „Personenmarke“. Dabei steht nicht das Unternehmen oder ein bestimmtes Produkt (Corporate Brand) im Vordergrund, sondern der Mitarbeiter als Individuum. Weitere bekannte Bezeichnungen des Professional Branding s sind „Selbstvermarktung“ oder „Eigenmarke“. Damit fundieren die Normen und der Inhalt bzw. die Werte der Marke nicht auf einem bestimmten Produkt, Images oder einer Dienstleitung des Unternehmens, sondern auf der Persönlichkeit des Mitarbeiters und dessen Anerkennung.

High Performance Teams durch die Trennung von Kultur und Struktur

In den Anfangszeiten unseres Unternehmens haben wir Leute eingestellt, die anhand ihres Lebenslaufes perfekt auf das Aufgabenprofil passten. Worauf wir damals noch weniger geachtet haben: passt die Person überhaupt ins Team? Nicht nur von ihren Kompetenzen, sondern viel mehr als Mensch. Wie funktioniert sie im Team und wie funktioniert das Team mit ihr? Durch die Trennung von Kultur und Struktur konnten wir die Leistung unserer Teams deutlich verbessern. Die zwei Pfeiler der Unternehmensorganisation Auf der einen Seite steht die Struktur. Die Funktion, die einem Mitarbeiter im Unternehmen zukommt. Er hat klare Aufgaben, für die er entsprechende Kompetenzen benötigt, die er entweder bereits mitbringt oder noch entwickeln muss. Hinzu kommen KPIs, die der Mitarbeiter in einem gewissen Zeitraum zu erfüllen hat….

Selbstbewusst Preiserhöhung ankündigen ohne Kunden zu verlieren

5 hilfreiche Tipps, wie Sie eine Preiserhöhung geschickt durchführen Selbstbewusst Preiserhöhung ankündigen, ohne Kunden zu verlieren – wie ist das möglich? Und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt dafür? Eine selbstbewusste Kommunikation nach außen geht weit über ein Info schreiben an Kunden oder ähnliches hinaus. Es erfordert exzellente Vorbereitung und Fingerspitzengefühl, wenn Sie geschickt Ihre Preiserhöhung ankündigen wollen. Erfahren Sie hier 5 kurz und knapp zusammengefasste und bewährte Tipps und Strategien, die Ihnen helfen, geschickt vorzugehen, um Kunden nicht zu verärgern bzw. zu verlieren. Preisstrategie Tipp #1: Szenarien berechnen Wahrscheinlich ist der Hauptgrund dafür, warum viele Unternehmen auf Preiserhöhungen verzichten, Angst. Angst, Umsatz und Aufträge einzubüßen und Kunden zu verlieren. Gerade da ist es wichtig, seine Grenzen zu kennen. Wie…

7 Fakten über die Generation Z, die Unternehmen kennen sollten

In den nächsten Jahren wird der Arbeitsmarkt von der Generation Z bevölkert. Die Digital Natives umfassen die Jahrgänge 1995 bis circa 2010. Für Unternehmen ergeben sich daraus Herausforderungen, denn der Jobnachwuchs stellt neue Ansprüche an seine Arbeitgeber und das berufliche Umfeld. 1)    Die Generation Z braucht Orientierung Nach der Schulzeit fällt vielen Jugendlichen die Berufswahl schwer, da ihnen unzählige Möglichkeiten offenstehen. Unternehmen können sie unterstützen, indem sie frühzeitig Verbindung zu potentiellen Kandidaten aufnehmen und in der Berufswahl Orientierung geben. Auch Mentoring-Programme erfreuen sich großer Beliebtheit. Gleichzeitig belegt die World of Work-Studie, dass 36 % der Befragten einem kompletten Jobwechsel offen gegenüberstehen. Sie würden also gerne Branche, Firma und Beruf tauschen, um neue Erfahrungen zu sammeln. Somit wird auch die Mitarbeiterbindung…

Die Krise kann uns mal – Wie schaffen es Unternehmen, wirtschaftlich und menschlich zu wachsen?

Denken Sie auch schon, die Krise kann uns mal? Ständig neue Hiobsbotschaften – seit die „Corona-Krise“ Mitte März 2020 über Deutschland hereingebrochen ist, laufen immer mehr Unternehmen Gefahr, in eine existenzielle Krise zu fallen. Und manche dieser individuellen Unternehmenskrisen haben sich schon länger angekündigt, Corona ist jetzt nur der endgültige Auslöser. Ob im Einzelhandel, in der Touristikbranche, Zeitungsverlage, Modebranche, in der Logistik oder der Industrie, Megatrends wie das Wachstum der Discounter, neue Distributionskanäle mittels eCommerce, internationale Wettbewerber dank der Globalisierung und digitalen Vernetzung, moderne Geschäftsmodelle wie Plattformen und Ökosysteme oder die Automatisierung dank Industrie 4.0, sie alle gefährden existierende Geschäftsmodelle heutiger Unternehmen und so manchen Arbeitsplatz. Jetzt ist es Zeit, dass wir ins Handeln kommen, finden Susanne Nickel und Marcus…

Safe-Decisions in Zeiten von SARS CoV2

Eines der Themen, die ich als Ultratrail- Läuferin vom Berg zum Business bringe, ist das Thema Entscheidungen treffen. Denn neben Mut, Ausdauer und einem optimalen Umgang mit Ressourcen, ist es essentiell für den Erfolg von Menschen und Unternehmen. Besonders in Krisenzeiten! Obwohl ich seit letztem Wochenende an einem Projekt des bundesweiten Hackathons mitarbeite und seither ein recht umfangreiches Wissen zu den möglichen Auswirkungen von SARS CoV2 habe, bin ich was den Virus betrifft kein Experte. Die aufgeführten Beispiele, an Hand derer ich mein Entscheidungskonzept präsentiere, sind mein aktueller Wissens- und Erfahrungsstand. Ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, sollen Sie Ihnen vor allem gedankliche Anregungen bieten. Simple: Einfach machen! Mehr Informationen machen eine Entscheidung meist nicht besser. Nur was ist das optimale Maß…

Corporate Predictive Acting – wie Unternehmer Risiken erkennen

Zu den großen Problemen in dieser Corona-Krise hat sicher gehört, dass wir – Bürger wie Unternehmen – die Bedrohung des Corona-Virus zunächst massiv unterschätzt haben. Obwohl die ersten Warnungen aus China bereits Anfang Januar vorlagen, haben wir erst in den letzten zwei bis drei Wochen begonnen, ernsthafte Konsequenzen zu ziehen. Hätte man früher reagiert, hätte man vieles vermeiden können. Doch wäre ein solches Szenario realistisch: Hätten wir HomeOffice eingeführt nur auf einen Verdacht hin? Hätten wir uns Einschränkungen in unserer Bewegungsfreiheit vorschreiben lassen? Es vernünftig gefunden, dass Gaststätten, Geschäfte und Restaurants schließen? Hätten Krankenhäuser auf Verdacht hin eine Million Sätze Schutzkleidung bestellt? Unternehmen auf Vorrat produziert? Wahrscheinlich nicht. Offenbar sind wir Menschen schlecht darin, auf Dinge zu reagieren, die noch…

Corona-Virus – wie Sie ihn kommunikativ meistern…

Der Corona-Virus ist keine schöne Angelegenheit. Aber wie gehen Sie in Ihrer Firma damit um: Totschweigen? Business as usual? Kleinreden? Oder gleich die ganze Mannschaft nach Hause schicken? Hier die sieben Tipps, wie Sie alles richtig machen: 1. Richten Sie sofort ein Krisen-Center ein oder ein aus wenigstens drei Personen bestehendes Krisen-Team. Es zeigt, dass Sie das Thema ernst nehmen. Ein Krisen-Team gibt Sicherheit. Je nach Größe Ihres Unternehmens nehmen Sie Fachleute dazu, Virologen, Juristen, ihren Betriebsrat u.a. 2. Kommunizieren Sie gegenüber ihren Mitarbeitern regelmäßig, je nach Firma einmal am Tag zu einem festgelegten Zeitpunkt. Per E-Mail, whatsapp oder andere soziale Medien. Wichtig ist die regelmäßige Information über eigene Fälle, Vorsorgemaßnahmen, Wordings gegenüber Kunden, Produktionsausfälle, Lieferketten oder sonstige Vorfälle. 3….

Wohlfühl-Effekt mit Titel-Garantie!

„Und wie titulieren Sie Ihre wertvollen MitarbeiterInnen?“ Liebe LeserInnen! Ich lese gerade ein Buch – ein ziemlich geniales, wie ich meine! Vielleicht haben Sie schon von „The Big Five for Live“ gehört, immerhin ist Autor John Strelecky derzeit in aller Munde. Er beschäftigt sich in seinem Werk mit der Frage, was eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht. Ohne hier Werbung machen zu wollen, möchte ich gerne einen Gedanken aus dem Buch mit Ihnen teilen. Die Passage, die mich besonders begeistert hat, handelt von der fleißigen und engagierten Mitarbeiterin Josephine. Sie trägt die Verantwortung für den Empfangsbereich eines millionenschweren Unternehmens. Bezeichnet wird Josephine nicht etwa als Empfangsassistentin oder Rezeptionistin. Ihr Namensschild weist den Titel Direktorin des ersten Eindrucks auf. Genau das verdeutlicht schließlich…

1929 und wir

Damals war das elektrische Netz fertig investiert, heute die IT der strukturierten Wissensarbeit? Die Zukunft gehört dem Mensch hinter der Technik. Alle Medien haben über die Jahrestage des großen Börsencrashs vor 90 Jahren berichtet: Über die gierigen Spekulanten, den irren Indexsteigerungen, den begleitenden Betrügereien, den freien Fall auf nur noch zehn Prozent des vorherigen Wertes bis Juli 1932. Millionen Menschen in den USA und in Europa hungerten in der Folge. In dieser Lesart hat der Börsencrash die Weltwirtschaftskrise der 1930er ausgelöst, doch das stimmt nicht: Schon vorher waren Industrie und Autoproduktion in den USA im Sinkflug gewesen. Ökonomen schreiben dann, dass die Ursache der Krise nicht bekannt sei. Da hilft der Blick des Realwirtschaftlers Nikolai Kondratieff (1892 – 1938): Der…