Die Mythen der Körpersprache

Ein Verschränken der Arme bedeutet Desinteresse. Greift sich jemand an die Nase, dann lügt er. Blickt er nach rechts oben, dann konstruiert eine unwahre Geschichte. Diese Statements kennen Sie, oder? Und sie sind Quatsch! Ein einziges Signal hat kaum Aussagekraft. Worauf sollten Sie achten, damit Sie Ihren Verhandlungspartner richtig wahrnehmen und einschätzen? Auch hier erhalten Sie einige Anregungen: Ein Signal hat kaum Aussagekraft Ein einzelnes Signal sagt kaum etwas aus. Ebenso wenig wie sich aus einem Wort der Inhalt eines Satzes herauskristallisieren lässt. Signale müssen häufiger oder in Kombination mit anderen auftreten, um etwas auszusagen. Es müssen sogenannte Cluster wahrnehmbar sein. Erst mehrere körpersprachliche Signale führen zu einer Aussage. Man muss immer den gesamten Menschen betrachten. Das individuelle nonverbale Muster…

Signale im Verkaufs- oder Verhandlungsgespräch

Wer während des Gesprächs auf die Körpersprache des Kunden achtet, wird unweigerlichen Erfolg haben. Durch die Körpersprache können Sie in den Gefühlen Ihrer Kunden wie in einem offenen Buch lesen. Und je nach Bedarf können Sie mit dem Wissen über die Körpersignale Ihr Gegenüber auch steuern. Das geheime Wasserglas Bei bedeutenden Abschlüssen, wie auch schon bei wichtigen Einstellungsgesprächen für Eckpositionen in unserem Unternehmen, gebe ich meinem Gegenüber ein Glas Wasser. Dies hat zum Vorteil, dass der Bewerber oder Kunde mit dem Gegenstand sein Gebiet am Tisch ausgrenzen kann. Je nach Persönlichkeit stellt er das Glas näher an der Kante oder in der Mitte des Tisches ab. So kann ich seinen Bedarf schon anfangs ermitteln. Über das Wasserglas oder die Kaffeetasse…

Körpersprache? Können Sie vergessen! Die wahren Gründe für Präsenz

Körpersprache? Können Sie vergessen! Die wahren Gründe für Präsenz „Präsenz ist alles – nur kein Zufall“ „Und jetzt die heute-Nachrichten mit Kay-Sölve Richter.” Seit gut 25 Jahren präsentiert die ZDF-Moderatorin die unterschiedlichsten Radio- und TV-Sendungen, was sie zur Allrounderin unter den Top Fernsehmoderatorinnen gemacht hat. Ihre Wahl in den Kreis der fünf beliebtesten deutschen Nachrichtensprecherinnen (Emnid), verdankt sie nicht nur ihrer strahlenden Persönlichkeit, sondern einer harten journalistischen Schule. WDR, RTL, n-tv – überall war sie live on air. Als Speakerin auf der Bühne verrät Kay-Sölve Richter das Geheimnis echter Präsenz. Denn entscheidend ist es, genau in dieser einen Sekunde, in der das Rotlicht angeht, „voll da zu sein”. Ob im ZDF-Morgenmagazin, wenn Deutschland langsam erwacht, oder zur Prime Time im…

Tod durch Powerpoint

Tod durch Powerpoint – Ein Business-Krimi von Michael Rossié Karl Unde hatte eine Einladung zu einem Vortrag bekommen. Es ging um Versicherungen: Da K.Unde sich gerade selbständig gemacht hatte, erschien ihm die Gelegenheit günstig, etwas für die Planung seiner Zukunft zu tun. Dass es dort um sein Leben gehen sollte, konnte er jetzt noch nicht ahnen. Als er den Konferenzraum „Alpenglühen“ im Untergeschoss des Seminarhotels betrat, war seine gute Laune noch durch nichts zu erschüttern. Das erste Blatt auf dem Flip-Chart im Eingangsbereich war schon seit den Siebziger Jahren im Einsatz, aber es wirkte freundlich und warm. Ein geschwungenes Herz, dahinter die Silbe „lich“ und ein „willkommen“ in Kinderschrift. Das wirkte vertraut und persönlich. Der Referent, Bernd Erater, aus der…

Auf alten Wegen kommt man nicht zu neuen Zielen

Dietmar Dahmen ist ein inspirierender, hoch motivierender Redner, der nicht nur die Bühne rockt, sondern auch die Herzen und Köpfe Ihres Publikums bewegt. Über 20 Jahre Marketing und Werbung in Hamburg, Los Angeles, München, New York und Wien – zuletzt in der Position des Chief Creative Officer und Managing Director der internationalen Agenturgruppe BBDO – machen Dietmar Dahmen zu einem tiefen Kenner von Branding und Marketing, von zeitgemäßer Kommunikation und vor allem von den Trends, Herausforderungen und Erfolgschancen der Zukunft. Wir haben Dietmar Dahmen exklusiv einige Fragen gestellt: Nie war der Status quo so schnell veraltet. Umwälzende Entwicklungen sind heute die Regel. Wie können wir als Mensch und Unternehmen da mithalten? Dietmar Dahmen: Disruption passiert immer. Die Geburt eines Kindes…

Hör’ auf zu Gackern!

Wie oft höre ich ein “ich kann das nicht!” – was eigentlich soviel heißt wie “ich getraue es mir nicht – denn, ich habe Angst vor Fehlern und habe keinen Plan, wer ich eigentlich bin! – und natürlich der Klassiker –„ was werden denn meine Nachbarn denken!?“    WHO CARES?! Für wen lebst du eigentlich und was denkst du, wer du bist? Immer schön picken und nie auffallen – denn dann kannst du nicht fallen?! Was ist, wenn du fällst? – FAILURE! Oh, NO! ANGST VORM VERSAGEN?! …oder hast du eigentlich nur Angst vor deiner eigenen Stärke?! Hast du nur „Brathähnchen“ im Team? Hühner, die täglich ihren Zweifel und Angst auf dich projizieren, um dich in ihrem „mentalen Hühnerstall“ gefangen…

Betroffen von Perfektion?

Betroffen von Perfektion? Das Gespräch für den Insiderbericht zu Niklas Römer, einen der besten Wide Receiver Deutschlands, hat mich wirklich tief beeindruckt. Selten habe ich so einen fokussierten und – gerade bezogen auf die Sportpsychologie – autodidaktisch begabten Sportler getroffen. Eines ist mir bei meinem Besuch bei Niklas‘ Familie völlig klar geworden: Seine sportlichen Anlagen hat er definitiv in die Wiege gelegt bekommen! Sowohl seine Mutter, als auch sein Vater sind beide durch und durch Sportler. Aber diese Medaille hat natürlich zwei Seiten. Zum Thema: Perfektionismus als Triebfeder und Stolperstein Seine Mutter erzählte mir davon, wie sie eines Tages zu Niklas meinte, dass alle anderen Kinder in der Nachbarschaft schon Fahrrad fahren können, nur er nicht. Es dauerte fünf Minuten…

Körpersprache richtig einsetzen

Wenn wir uns die Probleme ansehen, die bei einem Rhetorikkurs oder einem Coaching für Auftritte auf der Bühne vorkommen, steht eine Frage ganz oben: Was mache ich mit den Händen? Eine Sache, die im Alltag keinerlei Problem darstellt, erscheint auf der Bühne richtig schwierig. Das ist die Frage, die mir Redner und Speaker am häufigsten während des Bühnencoachings stellen. Was tun die Hände? Wie halte ich sie richtig? Wie unterstreichen meine Gesten das, was ich sage. Und das sollte dann natürlich auch alles ganz natürlich aussehen. Es sieht aber eben nicht natürlich aus, wenn ich bei dem Wort „mich“ auf mich zeige, bei dem Wort „Regen“ mit den Händen klimpere und bei dem Wort „Geld“ den Daumen am Zeigefinger reibe….

Körpersprache & die Angst vor der Kamera im Marketing.4

Mit klassischem Marketing lassen sich Kunden kaum noch erreichen – in der digitalen Welt verändern sich ständig ihre Bedürfnisse. Unternehmen können ihre Konsumenten nur noch dauerhaft für eine Marke begeistern, wenn sie sich Fähigkeiten aneignen, mit denen sie schnell reagieren können. Dazu gehören technische Kompetenz, aber auch Fähigkeiten, dem Unternehmer oder dem Unternehmen eine persönliche Note, ein Gesicht zu geben. In diesem Zusammenhang stelle ich jedoch immer wieder fest, dass Menschen insbesondere dann in Barrieren verfallen, wenn sie vor einer Kamera stehen oder noch schlimmer, wenn sie etwas vor einer Video-Kamera präsentieren sollen. Nun stehen Unternehmer jedoch im digitalen Zeitalter – Marketing.4 – vor der Herausforderung ihre Expertise, ihre Persönlichkeit und ihr Unternehmen digital und vor allem viral zu verbreiten….

Wie Ihre Körpersprache Sie beeinflusst – Körpersprachlich beeinflussen

Körpersprache ist unser Potential und dominiert unsere Kommunikation. Und reden wir in diesem Zusammenhang von körpersprachlich er Dominanz, zählen hierzu die nonverbalen Ausdrücke von Macht und Unterwerfung. Sind wir begeistert oder fühlen wir uns stolz, strecken wir die Arme über den Kopf im V-Format und unser Kinn in die Höhe. Wenn wir uns machtvoll fühlen, breiten wir uns aus und machen uns groß. Wenn wir uns machtlos fühlen, tun wir genau das Gegenteil: wir falten uns zusammen. Und wenn wir körpersprachlich viel Macht und wenig Macht zusammenführen, tendieren wir dazu die nonverbalen Aktionen des Gegenübers zu vervollständigen. Wir spiegeln also nicht das Verhalten, sondern wir tun genau das Gegenteil. Wir machen uns also kleiner, wenn wir jemanden mit sehr viel…