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Wie Sie durch exzellenten Service Kunden begeistern

©Gabriel Schandl

Hunger!

Es ist Mittwoch morgen, hungrig ziehen wir durch die Straßen und – endlich, eine Art Bistro tut sich auf, wo es gut riecht, nette Kellnerinnen zum Verweilen einladen und das Angebot in der Theke auch noch gut aussieht. Das Frühstück ist schnell bestellt, ein leckeres Schinken-Käse-Omelett mit einem Cappuccino wird bald serviert. Sicherheitshalber frägt die nette Kellnerin, die eventuell eine Spanierin sein könnte, noch nach, ob Schafskäse ok sei, denn das mag nicht jeder. Das Ja dazu war eine gute Entscheidung. Nach den ersten Bissen wird klar, es schmeckt, und wie. Noch dazu auf einer netten Hinterhof-Terrasse, umgeben von wild wucherndem Efeu und kleinen Blumentöpfen, die für eine charmante Atmosphäre sorgen. Auf das leckere Frühstück angesprochen, antwortet die armenische (doch nicht spanische) Kellnerin mit einem Lächeln: „Mit Liebe gemacht….“ Das ist spürbar. Welch schöner Start in den Morgen. Am darauf folgenden Tag haben wir erneut Hunger, klar, es ist ja schon Vormittag. Aber wer würde nicht mal ausschlafen, bei der Vater-Tochter-Trend-Scouting-Tour? Wir wollten was Neues probieren. Eine leckere Bäckerei in der Nähe bietet sich an. Innen die vielversprechende Aufschrift „Wir backen mit Herz.“ Juhu, das wollen wir. Auch hier bestellen wir 2 x Frühstück, worauf eine – typisch Berlin? – ruppige Antwort kommt: „Das gibt es nur bis Elf…“ Ein schneller Blick auf die Uhr offenbart eine interessante Tatsache: Es ist 10:54. Mit einigen Überredungs- Künsten erbarmen sich die Damen hinter der Theke doch und bereiten schnell ein kleines Frühstück zu. Es schmeckt auch hier lecker, aber das Flair ist eindeutig ein anderes.

Exzellenter Kundenservice?

Viele versprechen den Kunden und Gästen einiges… Was davon gehalten wird, zeigen Mitarbeiter jeden Tag in ihrem Umgang mit den Menschen, die für den entsprechenden Umsatz sorgen. Folglich auch dafür, dass am Ende des Monats Geld für Löhne und Gehälter der Mitarbeiter da ist. Manchmal ist der Kunde doch noch Störfaktor und irgendwelche Aufschriften auf netten Fliesen halten ihre Versprechen nicht. In einigen Fällen dreht sich alles um den Gast oder den Kunden. Egal in welcher Branche. Dieser kommt dann gerne wieder und empfiehlt dieses nette Plätzchen sogar hunderten Facebook Freunden, samt dazupassenden Fotos… (Finden Sie den Autor auf Facebook, über ein Like würde er sich freuen: „Gabriel Schandl – Leistungsforscher“)

Wie gehen Sie und Ihre Mitarbeiter Mit ihren Kunden um?

Erfolgreich sind auf Dauer nur Unternehmen, die es schaffen, die besten Mitarbeiter zu finden und zu halten. Natürlich braucht es auch ein Top-Produkt oder eine Top-Dienstleistung, das allerdings ist heute bereits Grundvoraussetzung für den Erfolg. Europa wird in Zukunft nur noch als Innovation- und Service- Vorreiter bestehen können. Produktion und Services werden weltweit dorthin verlagert, wo es am Günstigsten ist. Aber der „Faktor“ Mensch bleibt und damit unsere große Chance. Das betrift jeden Einzelnen ganz persönlich. Folgende kurze Checkliste hilft, die eigene Einstellung zu überprüfen:

1. Mache ich das für mich Richtige? Nur dann stehen wir am Montag morgen gerne auf und freuen uns auf die Woche.

2. Werde ich in dem, was ich tue, immer besser? Nur dadurch sichere ich mir meine Auftragslage und bereite mögliche Weiterempfehlungen vor.

3. Zeige ich genug Engagement? Nur begeisterte Menschen begeistern Kunden. Die wiederum erzählen es weiter und das Unternehmen wird erfolgreich. Klingt zu einfach? Probieren Sie es aus.

4. Übertreffe ich die Erwartungen meines Kunden? Nur dadurch hinterlassen Sie Eindruck.

 Motivation ist keine warme Dusche sondern Feuer von Innen.

Motivation kommt vom lateinischen Wort „movere“. Das bedeutet Bewegung. Was bewegt uns? Woran haben wir Spaß? Was können wir gut? Genau auf diesen Antworten sollten wir unsere Karriere aufbauen und auch regelmäßig anpassen. Immer weniger Menschen arbeiten ein Leben lang für den gleichen Auftraggeber. Ausbildung – Arbeit – Rente ist ein ausgedientes 3-Phasen- Modell. Heute heißt es Ausbildung – Arbeit – Weiterbildung – Arbeit – Weiterbildung – Arbeit usw. Wir haben jeden Tag die Chance zu entscheiden, was wir tun wollen und auch was nicht. Menschen mit 50 oder 60 Jahren fangen noch zu studieren an. Warum auch nicht? Die gute Nachricht ist: Es gibt auch ein Leben vor dem Tod! Wollen wir wirklich die meiste Zeit unseres Lebens mit Dingen verbringen, die uns keine Freude bereiten? Das heißt nicht, dass immer alles einfach und schön sein muss, keineswegs! Auch der Arbeitsalltag ist manchmal hart. Aber auf das Verhältnis kommt es an! Überwiegt die Freude? Mögen Sie Ihren Job? Manchmal sind es nur Feinheiten, die geändert gehören, damit wir wieder Freude haben und manchmal braucht es eine zusätzliche Aus- oder Weiterbildung oder einen bestimmten Impuls aus einem Vortrag oder von einem anderen Menschen. In einigen Fällen können wir unsere Veränderung bei unserem bisherigen Job umsetzen, manchmal braucht es einen Wechsel.

„Montag  Morgen. Endlich!“  

Im Film „Mister Poppers Pinguine“ rasselt der Wecker eines Spitzen-Verkäufers (gespielt vom verrückt-genialen Schauspieler Jim Carrey) am Montag um 6.30 Uhr morgens. Wie ist unsere übliche Reaktion? Die wenigsten von uns springen aus dem Bett in Erwartung eines hervorragenden Tages. Was sagt er? „Montag. Gott sei Dank!“ Warum? Weil er seinen Job mag. Er ist richtig gut im Verkaufen. Natürlich hat er auch Defizite, das zeigt auch dieser Film gut auf. Die Familie brach auseinander, die Kinder wollen mehr von ihrem Dad. Er hat natürlich wenig Zeit, weil er erfolgreich sein will. Schließen Erfolg und Privatleben sich aus? Nicht immer. Auch er findet einen Weg zurück zu seinen Kindern. Wie schon so oft ist es die Dosis, die darüber bestimmt, ob etwas gesund ist oder nicht. Work-Life-Balance und Burnout sind mehr als Mode-Worte, sie sind ganz aktuelle Phänomene unserer Zeit, die zunehmen. Weshalb? Weil Menschen das Maß nicht mehr finden. Für sich und für andere. „Ob etwas Gift oder Medizin ist, bestimmt allein die Dosis“ wusste schon Paracelsus zu berichten. Was z. B. für Rotwein gilt, gilt auch für unsere Einstellung zur Arbeit. Es geht nicht darum, bis an die Zähne jeden Tag motiviert zu sein. Es geht darum, einen guten Job zu machen. In erster Linie für sich selbst. Dann für alle anderen. Dann wird sich auch der Erfolg einstellen, für alle Beteiligten. Bis wir vielleicht selbst mal sagen, am Montag morgen, „Endlich!“.

Zum Profil von Top100 Speaker Gabriel Schandl: https://www.speakers-excellence.de/redner/gabriel-schandl-csp-cmc-leistungsglueck.html  

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