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Wenn der HSV anfragt, dann ist eine Zusage Pflicht

Foto ©: Heiko Rhode

„Wenn der HSV anfragt, dann ist eine Zusage Pflicht.“

Eigentlich hatte Heribert Bruchhagen angedacht, seine Zeit nach dem Rückzug aus dem aktiven Fußballgeschäft als TV-Experte und Keynote-Speaker zu verbringen. Für den 68-Jährigen, welcher nach 13 Jahren an der Spitze der Frankfurter Eintracht zum Ende seiner Management-Laufbahn für den Bezahlsender Sky und auf den Bühnen der Republik sein Fachwissen zum Besten gegeben hatte, ist die Zeit als Ruheständler nun schneller auf die lange Bank verschoben worden, als ursprünglich erwartet.

Wie der Hamburger Sportverein in einer Presseerklärung verlauten ließ, wird Bruchhagen ab dem 14. Dezember das Amt des Vorstandsvorsitzenden beim krisengebeutelten Bundesliga-Dino antreten.

Die Hamburger, die auf Grund der vorhandenen Infrastruktur, des finanzstarken städtischen Umfelds, des Markenstandings, der Fan-Base und vieler weiterer Faktoren eigentlich zu den Dauergästen im europäischen Wettbewerben zählen könnten, bleiben seit Jahren weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, zweimal in den letzten drei Jahren konnte der erste Abstieg der Vereinsgeschichte erst in der Relegation abgewendet werden.

Große Teile der Misere werden dem Missmanagement der Führungsriege angelastet. Dementsprechend groß sind die Hoffnungen, welche auf Veteran Bruchhagen gesetzt werden, die Hanseaten wieder in etwas ruhigere Gewässer führen zu können.

Sicherlich kein leichtes Unterfangen für den Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer; er wäre nicht der erste, welcher an dem Verein mit dem beeindruckendem Trainerverschleiß von zehn verschiedenen Übungsanleitern in den letzten sechs Jahren, scheitern würde. „Ich weiß um die sportliche Situation des HSV und kann diese einschätzen. Wir werden alles dafür tun, um gemeinsam das Ziel des Klassenerhalts zu erreichen.“, so Bruchhagen zuversichtlich.

Das Angebot des sechsfachen deutschen Meisters auszuschlagen, für den er bereits von 1992 bis 1995 als Manager tätig war, sei Ihm aber nie in den Sinn gekommen: „Dieser Schritt war bei meinem Abschied in Frankfurt sicherlich nicht vorgesehen. Aber wenn der HSV anfragt, dann stellt sich für jeden, der im Bundesliga-Management tätig war, die Frage einer Zu- oder Absage gar nicht. Da ist eine Zusage Pflicht. „

 

Heribert Bruchhagen ist auch weiterhin als Redner und Keynote-Speaker tätig, sie finden ihn in unserem Top100 Excellente Unternehmer Katalog oder unter www.excellente-unternehmer.de/redner/heribert-bruchhagen-eintracht-frankfurt.html

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