Kritik als die Hohe Schule der Kommunikation

Erfolgreiche Beziehungen basieren immer auf effektiver Kommunikation, egal ob in einem Unternehmen, in einer Sportmannschaft oder in einer Ehe. Kommunikation ist die größte Herausforderung und zugleich auch die wichtigste Fähigkeit, wenn es darum geht, starke Beziehungen aufzubauen. Diese Erfahrung habe ich in über zwei Jahrzehnten als Coach im Profisport gemacht – und manchmal war sie leider auch sehr schmerzhaft.

Wir leben in einer Aufmerksamkeits Ökonomie

Wirtschaft ist genauso spannend wie Technik oder Medizin, weil sie permanenten Veränderungen unterliegt. Georg Franck, ein freier Architekt sowie Softwareentwickler stellte eine interessante These auf als er im Jahre 1998 ein lehrreiches Buch mit dem Titel „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ veröffentlichte. Er ahnte damals noch nicht, dass er mit seinen Beobachtungen nahezu die Zukunft vorausgesagt hat. Einst galt Macht als die stärkste Droge, von welcher die Betroffenen so gut wie nie loskamen. Im Laufe der Zeit stießen, dank der digitalen Medien, Ruhm und Aufmerksamkeit die Macht von ihrem Thron. Kryptowährungen sind im Begriff, das Bargeld abzulösen, da sie als neue und effektivere Zahlungsmethode in Betracht kommen. Aufmerksamkeit fungiert in der Ökonomie mittlerweile ebenfalls wie eine Währung, deren Wert kontinuierlich steigt.

Corona-Virus – wie Sie ihn kommunikativ meistern…

Der Corona-Virus ist keine schöne Angelegenheit. Aber wie gehen Sie in Ihrer Firma damit um: Totschweigen? Business as usual? Kleinreden? Oder gleich die ganze Mannschaft nach Hause schicken? Hier die sieben Tipps, wie Sie alles richtig machen: 1. Richten Sie sofort ein Krisen-Center ein oder ein aus wenigstens drei Personen bestehendes Krisen-Team. Es zeigt, dass Sie das Thema ernst nehmen. Ein Krisen-Team gibt Sicherheit. Je nach Größe Ihres Unternehmens nehmen Sie Fachleute dazu, Virologen, Juristen, ihren Betriebsrat u.a. 2. Kommunizieren Sie gegenüber ihren Mitarbeitern regelmäßig, je nach Firma einmal am Tag zu einem festgelegten Zeitpunkt. Per E-Mail, whatsapp oder andere soziale Medien. Wichtig ist die regelmäßige Information über eigene Fälle, Vorsorgemaßnahmen, Wordings gegenüber Kunden, Produktionsausfälle, Lieferketten oder sonstige Vorfälle. 3….

Agilität – Modewort, Schimpfwort oder echter Erfolgsfaktor?

Was „agil“ bedeutet bzw. was nicht und was wir berücksichtigen sollten, um erfolgreich(er) agil(er) zu werden „Agil, das ist doch dieses Scrum“, wie ein Teilnehmer neulich meinte – ich sage nur: gefährliches Halbwissen, wenn wir hier überhaupt von der Hälfte sprechen können… Agilität ist natürlich viel mehr als nur Scrum. Fast jeder will heutzutage agil sein oder sieht es als wichtig oder sogar essentiell, aber nur wenige schaffen es: laut der Unternehmensberatung Hays bestätigen etwa 80 % der Verantwortlichen mangelnde Methodenkenntnis fast zwei Drittel eine nicht passende Unternehmenskultur und weniger als 1 von 10 die vollständige Umsetzung der agilen Methoden Was ist denn nun Agilität? Das Gabler Wirtschaftslexikon beschreibt Agilität als proaktive (nicht reaktive) Wendigkeit und Beweglichkeit (des einzelnen Mitarbeiters…

Entscheiden unter Unsicherheit – Was Manager von Unternehmern lernen können

Digitale Disruption, Energiewenden, Konjunktureinbruch : Das Wirtschaftsgeschehen wartet mit immer neuen Überraschungen auf. Selbst die nächste Zukunft wird immer weniger vorhersehbar – mit der Folge, dass vertraute Managementmethoden versagen. Gesucht sind völlig neue Wege, die manchmal erstaunlich nahe liegen: Kernelemente einer anderen Denk- und Handlungsweise im Umgang mit Ungewissheit finden sich schon längst im Repertoire erfolgreicher und innovativer Unternehmer. Ein Beispiel ist die Art und Weise, wie Unternehmer Entscheidungen treffen. Der Unternehmer, ein Zögerer und Zauderer? Dieser Gedanke stellt gängige Vorstellungen auf den Kopf. Er widerspricht dem Bild des kühnen, heldenhaften Entscheiders ebenso wie dem des smarten Mittelständlers, der durch seine Wendigkeit der starren Großorganisation Paroli bietet. Bei näherem Hinsehen zeigt sich: Im unternehmerischen Alltag entscheiden Unternehmer rasch und treffsicher….

Think Growth! Ihr Erfolg beginnt im Kopf

“Sag mal – was willst du eigentlich in fünf Jahren machen?” fragte ich. Stefan lächelte und statt einer Antwort nahm noch einen Schluck von seinem Bier. Beim vierten hatte ich aufgehört zu zählen. “Ich weiß, das ist eine blöde Frage. Aber willst du dann immer noch kellnern?” “Vielleicht”, antwortete er schulterzuckend. Immer noch lächelte er sein verschmitztes Lächeln, das bei Frauen so gut ankommt. Aber in seinem Blick war nicht mehr das Funkeln, dass ich dort vor einer Minute noch gesehen hatte, als er leidenschaftlich über den gestrigen Sieg der Frankfurter Eintracht sprach.Stattdessen ging sein Blick ins Leere. Stefan ist ein alter Schulfreund von mir. Er ist im Herzen ein guter Mensch, ein verlässlicher Freund und fürsorglicher Vater. Er genießt…

1929 und wir

Damals war das elektrische Netz fertig investiert, heute die IT der strukturierten Wissensarbeit? Die Zukunft gehört dem Mensch hinter der Technik. Alle Medien haben über die Jahrestage des großen Börsencrashs vor 90 Jahren berichtet: Über die gierigen Spekulanten, den irren Indexsteigerungen, den begleitenden Betrügereien, den freien Fall auf nur noch zehn Prozent des vorherigen Wertes bis Juli 1932. Millionen Menschen in den USA und in Europa hungerten in der Folge. In dieser Lesart hat der Börsencrash die Weltwirtschaftskrise der 1930er ausgelöst, doch das stimmt nicht: Schon vorher waren Industrie und Autoproduktion in den USA im Sinkflug gewesen. Ökonomen schreiben dann, dass die Ursache der Krise nicht bekannt sei. Da hilft der Blick des Realwirtschaftlers Nikolai Kondratieff (1892 – 1938): Der…

Management allein reicht nicht mehr zum Grenzen verschieben in Umbruchzeiten

Und was man von einem guten Bergführer dabei lernen kann Management im klassischen Sinne befasst sich mit betriebswirtschaftlicher Logik, mit effizienten Abläufen, mit dem Optimieren von Prozessen. In Umbruchzeiten  kommt ein Unternehmen ohne gutes Management nicht aus. Doch das genügt nicht mehr, wenn Sie ein Unternehmen erfolgreich durch ein komplexes und unvorhersehbares Umfeld navigieren möchten – oder wenn Sie erfolgreich in einer Organisationswelt agieren möchten, die einem fluiden, kaum beherrschbaren System gleicht. Hierfür benötigen Sie ein erweitertes und verändertes Führungsverständnis. Das Gewicht verlagert sich von einer sehr starken personenzentrierten Sicht auf eine Führung in Führungs- und Managementteams. Führung wird zu einer Teamleistung, die von den Führungskräften gemeinsam erbracht wird. Das bedeutet vor allem: An die Stelle starrer Ziele und Pläne…

Unternehmer ist kein Ausbildungsberuf

Ich habe ihn neulich wiedergetroffen. Wen? Den Jungunternehmer von damals, der sauer auf mich war, weil ich ihm nicht gesagt hatte, dass er den Gewinn aus seinem besten Jahr in der Firma behalten soll. Er war damals so glücklich, weil er genau zu Beginn seiner Selbständigkeit einen Hammer-Kunden bedienen durfte und – total ungewöhnlich für Anfänger – daraus einen dicken Gewinn auf dem Konto hatte. „Anfängerglück“, hätte man meinen können und dieses Geld vorsichtig anfassen sollen. Der Mann war frisch verheiratet und hatte sich ein Häuschen und ein schönes Auto gekauft. Dann war er mit seiner Auserwählten in den Urlaub gefahren. Warum nicht!? Wir arbeiten, um uns schließlich was zu leisten, das ist nur normal. Als der Glückliche damals aus…

Wie Sie Ihre Umsätze auf ein neues Level bringen

5 erprobte Tipps für eine nachhaltige Umsatzsteigerung von Roman Kmenta Sie wollen mehr darüber erfahren, wie Sie zu mehr Wachstum kommen? Sie benötigen konkrete Tipps, um endlich den Anfang in die neue Ära zu wagen und sich von Ihrer Konkurrenz abzuheben? Dann sind Sie hier genau richtig! Mit einfachen und erprobten Praxistipps von Roman Kmenta drehen Sie an den richtigen Schrauben, um Ihre Umsätze langfristig zu steigern. Tipp 1 zur Umsatzsteigerung: Analysieren Sie Ihre Vertriebskennzahlen Bevor Sie sich überhaupt an die Steigerung Ihrer Umsätze wagen, sollten Sie Ihr Unternehmen genau unter die Lupe nehmen. Welche Vertriebskennzahlen stehen Ihnen zur Verfügung? Welche Kennzahlen werden als Steuerungsinstrumente bereits erfolgreich genutzt? Nehmen wir zum Beispiel die Anzahl der Kundenkontakte. Ein hoher Wert dieser…