Die Stärken Ihrer Mitarbeiter erkennen und gezielt einsetzen

Hand auf’s Herz: Was wissen Sie wirklich über Ihre Mitarbeiter? Können Sie ad Hoc sagen, ob die Mitarbeiterin in der Fakturierung vielleicht nicht eher ein Händchen für die Kundenaquise hätte? Vielleicht träumt der Angestellte im Support eher von einem Platz im Marketing. Nun können wir hier nicht das Spiel “Wünsch dir was!” für jeden Mitarbeiter etablieren, es lohnt sich aber das Potential der Mitarbeiter genauer zu betrachten. “Der Erfolg eines Unternehmens baut auf der Säule motivierter Mitarbeiter auf!” – diese – ja, fast schon – Binsenweisheit wird jeder Manager blind unterschreiben. Ob diese Weisheit auch gelebt wird, steht auf einem anderen Blatt. Die Generation Y lehrt uns, dass es zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber mehr gibt, als die Vereinbarung von zu erbringender Leistung und Bezahlung. Mitarbeiter suchen die Balance zwischen Arbeit und…

Mitarbeiter 4.0: Beschäftigungseffekte

Große Herausforderungen stellen die Beschäftigungseffekte dar, die im Kontext der Digitalisierung vermutet werden. Die Beschäftigungseffekte sind in qualitative und quantitative zu gliedern. Auf der qualitativen Ebene, also den Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen, wird von einer steigenden Bedeutung von IT-Grundkompetenz und Medienkompetenz, Methoden- und Social-Skills, emotionaler und sozialer Kompetenz, kreativer Kompetenz, Lern- und Veränderungsbereitschaft sowie -fähigkeit, Fähigkeit im Umgang mit Geschwindigkeit und Komplexität, Selbst-Management und lebenslangem Lernen ausgegangen. Auch die Fähigkeiten, mit und ohne direkten persönlichen Kontakt zu kommunizieren und zu kooperieren sowie Wissen zu teilen, gehören zu den essentiellen Anforderungen. Dabei werden alle Beschäftigten und Berufsgruppen in den Blick genommen. An dieser Stelle tun sich ad hoc zwei Fragen auf: 1. Ist eine solche Ausweitung des Anforderungsprofils realistisch? 2….

Der Erfolgsfaktor Mensch: Wer nicht in seine Mitarbeiter investiert, verliert!

Employer-Expertin Prof. Dr. Jutta Rump spricht im Interview mit uns über ihre Vision der Arbeitswelt der Zukunft. Erfahre, warum sich Arbeitsmodelle lohnen, die sich an den Lebensphasen der Mitarbeiter orientieren und warum sich jeder Arbeitnehmer selbst seiner Leistungsfähigkeit bewusst werden sollte. Yvonne: Vor ungefähr zwei Jahren bin ich in das Berufsleben eingestiegen. Wenn ich meinen Eltern von Hunden, Limos und Sofas im Büro erzähle, dann wundern sie sich. Die Arbeitswelt hat sich sehr verändert, aber ich frage mich: Wie wird mein Arbeitszeitmodell in fünf, zehn oder 20 Jahren aussehen? Was wäre Ihre Vorstellung? Prof. Dr. Jutta Rump: Also, ich würde mir für Sie wünschen, dass Sie ein Lebensphasen-orientiertes Arbeitszeitmodell haben, welches je nach ihren aktuellen beruflichen Zielen und ihrer privaten…

“Unsere Einstellung bestimmt, wie alt wir sind”

Dem BWL-Professor Sven Voelpel zufolge hat das Alter in Deutschland ein Imageproblem. Das hat negative Folgen – sowohl für den Einzelnen als auch für Unternehmen. Sven Voelpel beschäftigt sich an der Jacobs University Bremen mit dem demografischen Wandel und den Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft. Gerade ist sein Buch “Entscheide selbst, wie alt du bist – Was die Forschung über das Jungbleiben weiß” erschienen, die erste Auflage war nach wenigen Tagen ausverkauft. In dem Buch fordert der BWL-Professor, das vorherrschende Bild vom Alter zu revidieren. Gleichzeitig gibt er Tipps für ein gelassenes Älterwerden und erklärt, welche Fehler Firmen im Umgang mit älteren Mitarbeitern machen. SZ.de: Deutschland wird immer älter – mit großen Auswirkungen für das Renten- und Gesundheitssystem, aber auch für…

MITARBEITER. BEGEISTERN. GÄSTE.

Der ‚War for talent‘ ist längst entschieden – und gewonnen haben die Mitarbeiter. Ich werde manchmal noch immer schief dafür angesehen, wenn ich das so deutlich ausspreche, aber ich bin fest davon überzeugt: Wer als Führungskraft heute noch glaubt, dass Abhängigkeit die beste Bindung ans Unternehmen darstellt, der hat den Schuss nicht gehört. Wir haben das 21. Jahrhundert, wir haben Fachkräftemangel in praktisch allen Branchen, wir sehen die Generation Y in Führungspositionen auf- und die Millennials als Mitarbeiter nachrücken. Bei aller Unschärfe der Datenlage und aller Diskussion darüber, wer die sagenumwobenen Y’ler und Millennials nun sind: Wir brauchen diese Mitarbeiter. SERVICE BRAUCHT BEGEISTERUNG Mehr noch: Ganz besonders in der Hospitality-Branche haben wir großes Interesse daran, dass diese Menschen nicht nur…

Erfolgreich führen, mit Hilfe der Stärkenorientierung

Erfolgreich führen, mit Hilfe der Stärkenorientierung Ein „schwieriger“ Mitarbeiter Erwischt! Unser Mitarbeiter Hans* steht im finsteren Lager und nimmt in der Ecke einen vollen Schluck aus einer der vielen Cognac Flaschen, die dort für unsere Gäste gelagert sind. „Hans! Hör sofort auf!“ befehle ich in lautem Ton. Hans erschreckt, versucht die Flasche und den offensichtlichen Umstand zu verbergen. Aber es hilft nichts, er wurde entdeckt. Er erkennt seine missliche Lage und tapst schuldbewusst mit hängendem Kopf auf mich zu und murmelt eine hastige, unverständliche Entschuldigung. Hans ist einer der fähigsten Mitarbeiter in unserem Club – auf seinem Gebiet. Er kann in rekordverdächtiger Zeit Flaschen in einer Kiste Bier öffnen, Gläser spülen und aufräumen, dass jede Putzkolonne blass vor Neid werden würde….

Gesundheitsförderlich miteinander wachsen

Beim Wissensforum in Stuttgart stellte Dr. med. Walter Kromm sein neues Buch vor. Speakers Excellence hat nachgehakt.   Viele Unternehmen glauben, dass sie das Unternehmen gesünder machen können, indem sie etwas „Gesundes“ unternehmen. Vom Obstkorb bis zum Yogaangebot ist je nach Unternehmensgröße alles dabei. Was sagen Sie zu diesen Ansätzen? Die Wohltaten des „Betrieblichen Gesundheitsmanagements“ können richtig und wichtig sein. Solange aber das „Betriebliche Miteinander“ nicht gelingt, verpuffen alle noch so gut gemeinten Aktivitäten, die direkt aus einer Kurklinik stammen könnten. Gibt es Zahlen, an denen sich die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens messen lässt? Man kann ziemlich genau sagen, wie hoch die Zahl der Abwesenden ist. Jährlich ist ein durchschnittlicher Arbeitnehmer ca. 20 Tage krankgeschrieben. Die Qualität der Anwesenheit…

Die Zeit der Corporate Monkeys ist vorbei

Der Mitarbeiter der Zukunft ist ein Hybrid aus Teamplayer und Einzelkämpfer. Doch wie viel Freiheit verträgt der Corporate Monkey, der ihn führt? Die Art, wie wir zusammenarbeiten, ist radikal im Wandel. Flachere Hierarchien, viel Selbstbestimmung, hohe Eigenverantwortung. Die Mitarbeiter der Zukunft wollen und dürfen mitgestalten. Sie organisieren sich als Communities – hoch flexibel, ergebnisorientiert und nicht immer ausrechenbar. Mit Daimler geht nun ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft einen entscheidenden Schritt in diese Richtung: Der Vorstandsvorsitzende in Jeans und Turnschuhen, Dieter Zetsche, hat gerade eine grundlegende Veränderung der Unternehmenskultur bei Daimler eingeläutet. Er wolle mehr Vertrauen in die Mitarbeiter setzen und weniger in Hierarchien, kündigte er an. Das Ziel: die Innovationskraft des Unternehmens zu gewährleisten. Diese Entwicklung verlangt nach neuen Antworten…

Junge Mitarbeiter/innen motivieren und binden

Junge Mitarbeiter/innen motivieren und binden Die Bedürfnisse der jungen Generation sind der Schlüssel zur Motivation. Wie gut kennen Sie die Bedürfnisse junger Leute heute? Mit der Studie Junge Deutsche lernen Unternehmen und Organisationen ihre jungen Zielgruppen verstehen und wie sie attraktivere Arbeitgeber werden. Es gibt kein Zurück. Die Digitalisierung hat so viel verändert, dass man von den eigenen Erinnerungen an die Jugend nicht mehr auf die heutigen Bedürfnisse junger Mitarbeiter/innen schließen kann. Generationen-Labels wie Y oder Z sind hilfreich, weil sie Bewusstsein für Phänomene schaffen, die durch die junge Generation in der Mitte unserer Gesellschaft ankommen. Gleichzeitig sind sie trügerisch, weil junge Leute je nach Region, Lebensphase und Milieu sehr unterschiedlich sind. Mit fünf Tipps attraktiver für die junge Generation…

Machen Sie Ihre Mitarbeiter zur Herzenssache

Die Zeichen stehen auf Mensch Kennen Sie das Gefühl? Sie haben einen hohen Anspruch an sich selbst und möchten daher als Mensch mit all Ihren unterschiedlichen Facetten wahrgenommen und vor allem ernst genommen werden. Egal, ob Sie nun als erfolgreicher Unternehmer vor Ihren Angestellten stehen, als Familienvater das hauseigene Konfliktpotential möglichst niedrig halten wollen oder als wählerischer Kunde unterwegs sind. Es geht immer um ein und dasselbe Thema: Sie legen Wert darauf, Sie selbst zu sein und selbstbestimmt und eigenverantwortlich handeln zu können, ohne das sich gleich eine Wand des Widerstandes vor Ihnen aufbaut. Leichter gesagt, als getan. Aber der Wille, dass alles zusammenpassen soll, und Ihr Alltag möglichst harmonisch abläuft, ist immer größer. Alles sollte möglichst stimmig sein: der…