Alexander Huber: Wer hoch klettert kann auch tief fallen.

Über sich und sein Leben in schwindelerregender Höhe: Alexander Huber, Sie sind einer der bekanntesten Extrembergsteiger und gelten mit langen Haaren und Sieben-Tage-Bart geradezu als animalisch wilder Mann. Gefällt Ihnen dieses Bild? Alexander Huber: Na ja, es ist ein nettes Kompliment. Klar habe ich Muskeln, als Sportler bin ich durchtrainiert und damit automatisch männlich. Ich verdiene meinen Lebensunterhalt aber als Bergsteiger und Referent. Es reicht nicht aus, wilde Aktionen in den Bergen durchzuziehen. Man wird nur bekannt, wenn man davon auch erzählen kann. Muss man selbstverliebt sein, um an die Spitze zu kommen? Alexander Huber: Eine gewisse Portion Egoismus braucht man ganz sicher. Hätte ich am Ende meines Studiums 1997 auf meine Eltern gehört, wäre ich nie Profibergsteiger geworden, sondern…