Wer nur verkauft, verkauft nicht mehr – warum der USP ausgedient hat

„Hilfe Frau Porsch, unser Unternehmen unterscheidet sich nicht mehr von der Konkurrenz, was können wir tun?“ Fragen wie diese höre ich immer wieder. Und es ist auch logisch, dass wir uns das fragen, denn der klassische USP ist tot. Früher war das anders. Früher hat es ein Jahrzehnt gedauert, bis sich Wissen verdoppelt hat. Früher hat es auch Sinn gemacht, auf sein Know How, sein Produkt und seine Dienstleistung zu setzen. Aber heute? Heute brauchen wir dafür grade mal 24 h. Wir leben in dieser schnelllebigen Zeit, in der sich in Windeseile alles verändern kann. Verändern wir uns nicht mit, werden wir überholt. Was gestern war, das zählt nicht mehr Im Jahr 2000 startete ich bei einem Immobilienunternehmen im Vertrieb…

Emotionen richtig angewandt, bringen Sie auf die Überholspur

Was ich selbst auch erst lernen musste, wenn wir im Geschäftsleben so wie auch manchmal im Privaten unsere Gespräche haben, auf dem wir reagieren sollten dann ist es klug, wenn wir uns mit Emotionen soweit es möglich ist zurückhalten. Oder wir gehen in die andere Richtung und wenden die Emotionen gezielt an. Unser Ziel soll ja sein, dass unsere Interessen gewahrt bleiben und wir aus dem Gespräch ein vernünftiges Ergebnis mitnehmen. Denn werden wir unkontrolliert emotional kostet uns das viel Zeit und erzeugt eine Menge thematische Umwege. Also wenn Sie schon emotional sind dann setzen Sie Ihre Emotionen richtig ein. Denn auch das kann Ihnen so manche Erfolgreiche Gespräche ermöglichen. Möglicherweise kennen Sie das. Wenn über eine Sache diskutiert wird…

Affektkontrolle – denn wer bremst hat schon gewonnen.

Eventuell haben Sie das schon einmal erlebt, dass Sie manches getan oder gesagt haben und es im Anschluss bereut haben, weil Sie es eigentlich so nicht wollten? Oder auch umgekehrt. Wenn Sie sich an manche zurückliegenden Begebenheiten erinnern, wäre es wohl besser gewesen wenn Sie da und dort etwas anderes gesagt oder getan hätten. Was uns da passiert ist, dass wir aus dem Affekt gehandelt haben. Da wäre es wohl von Vorteil, wenn wir unsere Affekthandlungen steuern könnten. Wenn wir das trainieren, und das ist durchaus möglich, dann sind wir schon einen großen Schritt weiter, um mit den richtigen Handlungen und Wörtern zum richtigen Zeitpunkt erfolgreicher zu sein.   Affekt kommt aus dem Unterbewusstsein Affekthandlungen kommen aus dem Unterbewusstsein. Wie wir…

Deutschland im Wandel:

Was eine mögliche Jamaika-Koalition von erfolgreichen Change-Projekten lernen muss Das Ergebnis der Wahl ist das Ergebnis des Versagens eines Change-Prozesses auf höchstem Niveau. Jeder der alltäglich mit Change-Projekten in Unternehmen befasst ist, wird mehr als einmal verzweifelt den Kopf geschüttelt haben. Schließlich erleben wir in unserem Land auf verschiedensten Ebenen drastische Veränderungen, seien es Migration, Energiewende, die Wirtschaft oder Außenpolitik. Die mögliche Jamaika-Koalition täte gut daran, nicht nur die Fehler der vergangenen Regierung zu vermeiden, sondern auch von erfolgreichen Change-Projekten in Unternehmen zu lernen. 1. Nichts geht ohne Vision  Egal ob eine Veränderung freiwillig erfolgt oder von äußeren Umständen aufgezwungen wird, eigentlich wollen wir uns nicht verändern. Schließlich birgt jede Veränderung nicht nur Chancen, sondern vor allem auch die Möglichkeit…

Im Interview mit Ingo Vogel

Interview mit Ingo Vogel über Kunden und Ihre Bindung zum Unternehmen Herr Vogel, Sie selbst sind leidenschaftlicher Sales Rhetoriker, verkaufen ist für Sie etwas sehr emotionales. Wie kommt das? Sollte Verkaufen nicht eigentlich etwas sehr rationales sein?  Herr Vogel, Sie selbst sind leidenschaftlicher Sales Rhetoriker, verkaufen ist für Sie etwas sehr emotionales. Wie kommt das? Sollte Verkaufen nicht eigentlich etwas sehr rationales sein? Wir wissen ja, dass wir als Menschen emotionale Wesen sind. Aber beeinflusst das so stark unsere Kaufentscheidungen? Entscheiden wir weitaus mehr aus dem Bauch als aus dem Kopf heraus ob wir breit sind, für etwas zu zahlen oder nicht?  Unsere Gefühle schlagen im Zweifelsfall den Verstand! Das ist heute längst bekannt und wohl jeder konnte es wohl…

Emotionen

Emotionen „Der wesentliche Unterschied zwischen Emotionen und Vernunft besteht darin, dass Emotionen zum Handeln bewegen, während Vernunft zu Schlussfolgerungen führt.“ (Donald Calne, Neurowissenschaftler)   Emotionen: Gefühle wecken Emotionen gelten seit dem 18. Jahrhundert als „irrational“, „dunkel“, schwer kontrollierbar, als niedere Motive sozusagen. Doch inzwischen ist unbestritten, dass sie die Hauptmotive für das Kundenverhalten sind. Der Kunde ist kein ökonomisch denkender Rationalist, kein Homo Oeconomicus, der eine rein zweckrationale Verkaufsentscheidung trifft. Damit wäre er angesichts der Übersättigung der Märkte auch hoffnungslos überfordert. Kunden kaufen das, was ihnen, aus welchen Gründen auch immer, ein „gutes Gefühl“ gibt. WIR-MARKEN liefern einen ideellen Mehrwert, der die Menschen fasziniert, unterhält, amüsiert oder fesselt. Wie wir Entscheidungen fällen Dass Entscheidungen stark emotional geprägt sind und nur…