Wettbewerbsvorteil Geschwindigkeit durch Transformation im Projektgeschäft

Immer kürzere Produktzyklen, noch schneller getaktete Liefer-/Reaktionszeiten: Geschwindigkeit ist entscheidend für den Unternehmenserfolg. Doch mit der reibungslosen „Übersetzung“ ins Tagesgeschäft, also nicht nur einmal Schnelligkeit zu beweisen, sondern diese Geschwindigkeit auch dauerhaft beizubehalten, hakt es bei vielen Unternehmen. Bestes Beispiel: Projekte, die mit schöner Regelmäßigkeit nicht rechtzeitig fertig werden, Budgets sprengen – und Mitarbeiter mit schädlichem Multitasking überlasten. Ohne sie geht gar nichts: Projektarbeit ist, nicht nur in der Multiprojektorganisation, der Dreh- und Angelpunkt. Jedoch halten sich nach eigener Einschätzung viele Multiprojektorganisationen für zu langsam, teuer und unzuverlässig. Rund 60 % Prozent aller gestarteten Projekte haben keinen Erfolg bzw. erfüllen nicht die in sie gesetzten Erwartungen. Lokale Optimierungen, wie Kostensenkungen oder hohe Auslastung der Produktionsmittel, bringen nicht die gewünschten Verbesserungen,…

Erfolgreich als Unternehmen mit „Effectuation“ und „Polynesischem Segeln“

Bei Ungewissheit, in instabilen Situationen oder Phasen größerer Veränderungen weiß man häufig nur eines mit großer Sicherheit: Dass man nicht besonders viel weiß, über das, was zukünftig sein könnte. Klassisches Management mit kausaler Logik und fixer Zielorientierung bietet wenig Orientierung, um Ungewissheit konstruktiv zu transformieren – der Ansatz von „Effectuation“ hingegen schon. Die Zukunft unternehmerisch gestalten Ziele setzen und Menschen bzw. Organisationseinheiten daran zu messen, ob sie diese auch erreichen: Das ist der heilige Gral des klassischen Managements. Nicht vorgesehen ist, dass der Grad von VUCA (Volatile, Uncertain, Complex, Ambigious) so hoch ist, dass eine klar definierte Zielsetzung in die Zukunft erst einmal nicht möglich bzw. sinnvoll sein könnte. „Effectuation“ – der Begriff wurde geprägt von Entrepreneurship-Forscherin Saras Sarasvathy –…

Lokale Verbesserungen sind möglich – aber sind sie auch zieldienlich?

Ein Unternehmen identifiziert einen seiner Geschäftsbereiche als „Engpass“. Statt nun die gesamte Aufmerksamkeit auf maximale Verbesserungen „im Kleinen“ zu konzentrieren, richtet man sich an den Auswirkungen „im Großen“ aus – und eröffnet neue Räume für Veränderung. Innerhalb der Organisation gibt es ein gutes Dutzend Geschäftsbereiche, einer davon ist unser „Engpass-Auftraggeber“. Mit welchen Veränderungen kann dieser Geschäftsbereich seine Leistung nun wieder nachhaltig steigern? Eigentlich die klassische Startbedingung für eine lokale Optimierung. Jedoch: Nicht wenige der möglichen Veränderungen haben unmittelbar Auswirkungen auf angrenzende Geschäftsbereiche bzw. man ist für die Umsetzung auf die Mitwirkung der anderen Bereiche angewiesen. Und damit droht eine Zwickmühle: Einerseits verspürt der Geschäftsbereich durch erste umgesetzte Verbesserungen bereits positiven Rückenwind im Sinne von: „Ja, wir können – wie gewünscht…

Zeiterfassung schadet der Projektperformance

Auch ohne Zeiterfassung kann jederzeit ermittelt werden, ob sich ein Projekt gelohnt hat – mit den IST-Daten aus dem Projektsteuerungssystem. Der Verzicht auf die Bewertung nach Zeitbudgets bewirkt eine erhebliche Performancesteigerung. Deshalb ist der erste Schritt, existierende Zeiterfassungssysteme abzuschalten, um die daraus entstehenden Störwirkungen zu beseitigen. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter profitieren von mehr Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit. Deshalb sollten Unternehmer und Manager dafür sorgen, dass detaillierte Zeiterfassung der Vergangenheit angehört und Projekte den richtigen Flow entwickeln.   „Heute ist morgen schon gestern.“ Im schnell drehenden Multiprojekt-Umfeld wollen Unternehmen ihre Projekte beschleunigen, um sich nicht selbst auszubremsen. Die Zuverlässigkeit und Kapazität sollen steigen. Nahezu selbstredend  mit den gleichen Ressourcen, also ohne zusätzliche Kosten zu erzeugen. Von einer detaillierten Zeiterfassung versprechen…