Wer nur verkauft, verkauft nicht mehr – warum der USP ausgedient hat

„Hilfe Frau Porsch, unser Unternehmen unterscheidet sich nicht mehr von der Konkurrenz, was können wir tun?“ Fragen wie diese höre ich immer wieder. Und es ist auch logisch, dass wir uns das fragen, denn der klassische USP ist tot. Früher war das anders. Früher hat es ein Jahrzehnt gedauert, bis sich Wissen verdoppelt hat. Früher hat es auch Sinn gemacht, auf sein Know How, sein Produkt und seine Dienstleistung zu setzen. Aber heute? Heute brauchen wir dafür grade mal 24 h. Wir leben in dieser schnelllebigen Zeit, in der sich in Windeseile alles verändern kann. Verändern wir uns nicht mit, werden wir überholt. Was gestern war, das zählt nicht mehr Im Jahr 2000 startete ich bei einem Immobilienunternehmen im Vertrieb…

USP ist tot, es leben CVP und EVP – Kunden und Mitarbeitern spezifischen Mehrwert kommunizieren

Warum ist der so lange genutzte Begriff ‚USP‘ eigentlich tot, obwohl er noch so häufig genutzt wird? Und wieso machen die beiden neueren Abkürzungen CVP und EVP mehr Sinn? Es braucht keinen spezialisierten User Experience (UX) -Experten, der klarstellt, dass ein Unique Selling Point (USP) im Sinne einer tollen technischen Ingenieursleistung und einem Verkaufsversprechen noch keinen wirklichen Kundennutzen bedeutet. Da gab es z.B. einmal eine Waschmaschine, die auch bei 33 oder 67° Celsius waschen konnte, nur leider wurde diese nicht gekauft (und deswegen gibt es sie auch nicht mehr). Das tolle Verkaufsargument mit einer einzigartigen Lösung, die sonst keine andere Waschmaschine geboten hatte, war einfach kein (Mehr-) Wert bzw. Kaufargument für uns als Kunden. Denn wir profitieren nicht wirklich von…

Seien Sie merk-würdig oder wie Sie am besten Eigenwerbung betreiben

Überlegen Sie einmal: Bei welchen Produkten zitieren Sie wie selbstverständlich einen bestimmten Markennamen und das, obwohl Sie die Marke gar nicht in der Hand halten? Etwa wenn Sie um ein Taschentuch bitten? Solche Marken haben es geschafft, einzigartig zu sein. Sie stehen für eine bestimmte Eigenschaft und damit allein. Von solchen erfolgreichen Marken können wir uns viel für unsere persönliche Karriere abschauen. Denn was tun erfolgreiche Markenmacher, wenn sie eine neue Marke etablieren wollen? Als erstes setzen sie sich mit dem sogenannten USP (Unique Selling Proposition) auseinander. Das ist der Kern der Marke. Er beantwortet zum Beispiel diese Fragen: Was macht die Marke einzigartig? Warum sollte der Konsument nur zu diesem Produkt greifen? Und jetzt zu Ihnen. Was macht Sie…