Wie Babak Rafati die Depression besiegt hat

Rafati zum Thema »Höhen und Tiefen des Spitzensports« und »Burnout-Prävention« Rafati kennt die Tiefen sehr gut – vor vier Jahren wollte  sich der ehemalige Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter in der Badewanne eines Kölner Hotels mit aufgeschnittenen Pulsadern das Leben nehmen, weil er dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen war. Inzwischen versucht er, in seinen Vorträgen, Menschen davor zu bewahren, dass es ihnen so geht wie ihm – dass sie vor Leistungsdruck kapitulieren, depressiv werden, Burnouts erleiden. Sie reden regelmäßig vor vielen Menschen. Was können diese Menschen von ihnen lernen? Babak Rafati: Ich möchte meine Zuhörer für die Themen Depression und Burnout sensibilisieren – das kann nämlich nicht nur einen Top-Referee ereilen, das ist ein gesellschaftliches Phänomen. Wir müssen vorbeugende Strategien entwickeln, damit wir…

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Babak Rafati und der Weg aus seiner Depression

Nach dem Spiel Babak Rafati hat iranische Wurzeln und macht sich in Deutschland als erster Bundesliga-Schiedsrichter mit Migrationshintergrund einen Namen. Schon als Kind hat er gelernt, dass er stark und ohne Fehler sein muss, um geliebt und anerkannt zu werden. In der Welt des Fußballs zerbricht er fast an diesem Anspruch.   Babak Rafati kommt in Hannover zur Welt. Als er vier Jahre alt ist, kehren seine Eltern in ihre Heimat Iran zurück. Sein Vater ist ein warmherziger Lebenskünstler – die Mutter eher kühl und sehr ehrgeizig. Als die Eltern sich trennen, geht der Vater nach Hannover und holt – auf Babaks Wunsch – den achtjährigen Sohn zu sich. Babak will sich nun einen Platz in der deutschen Gesellschaft erobern….