Wir leben in einer Aufmerksamkeits Ökonomie

Wirtschaft ist genauso spannend wie Technik oder Medizin, weil sie permanenten Veränderungen unterliegt. Georg Franck, ein freier Architekt sowie Softwareentwickler stellte eine interessante These auf als er im Jahre 1998 ein lehrreiches Buch mit dem Titel „Ökonomie der Aufmerksamkeit“ veröffentlichte. Er ahnte damals noch nicht, dass er mit seinen Beobachtungen nahezu die Zukunft vorausgesagt hat. Einst galt Macht als die stärkste Droge, von welcher die Betroffenen so gut wie nie loskamen. Im Laufe der Zeit stießen, dank der digitalen Medien, Ruhm und Aufmerksamkeit die Macht von ihrem Thron. Kryptowährungen sind im Begriff, das Bargeld abzulösen, da sie als neue und effektivere Zahlungsmethode in Betracht kommen. Aufmerksamkeit fungiert in der Ökonomie mittlerweile ebenfalls wie eine Währung, deren Wert kontinuierlich steigt.

Paradigmenwechsel gefragt – Die Basis der „dritten industriellen Revolution“ Ohne Ökonomie keine Nachhaltigkeit

Die Klimakrise tritt in der Berichterstattung rund um Covid-19 in den Hintergrund – nicht jedoch ihre Brisanz. Antworten auf ihre drängenden Fragen zu finden, ist für unseren Planeten – für uns – über lebensnotwendig. Mit seiner ihm eigenen Dynamik zeigt der Klimawandel, dass alle bisherigen Konzepte null und nichtig sind. Wir brauchen neue Ideen – und zwar jetzt! Und: diese müssen nachhaltig sein. Nachhaltigkeit ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Die Mehrzahl der 175 Mio. Ergebnisse bei Google hat lediglich den „grünen“ Aspekt dieses Begriffs im Fokus. Wir müssen uns auf die wirkliche Bedeutung dieses Prinzips besinnen, auf das Umfassende. Darauf, dass Nachhaltigkeit auf drei Säulen steht: Neben Ökologie müssen immer auch soziale und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden….