Wie Versicherungen die digitale Transformation erfolgreich meistern

Die Digitalisierung revolutioniert die Versicherungsbranche. Das Verhalten hybrider Kunden, die zwischen Online- und Offline-Medien pendeln, erfordert neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services. Wie können Versicherungen auf diese Anforderungen reagieren? Der Beitrag gibt einige Inspirationen dazu.   Herausforderungen zur Digitalisierung für Versicherungen Kunden sind heute verstärkt online aktiv. Sie erwarten von Versicherungen digitale Service-Angebote, basierend auf künstliche Intelligenz, Social Media und mit Self-Service. Einfach, fokussiert und vernetzt, so sind erfolgreiche Digital Strategien gestaltet. Denn die Komplexität in der Versicherungswirtschaft nimmt zu, so dass einfache Lösungen mit guter Nutzerführung wie Apps gefragt sind. Dabei müssen auch Big Data Analysen und Datensicherheit berücksichtigt werden. Neue Kunden-Erwartungen erfordern neue Lösungen Der Kundenbedarf nach Kompetenz und Service für Information, Abschluss und Service ist geblieben. Neue Anforderung…

Herausforderungen der VUKA-Welt Linienhierarchie kann mit Komplexität nicht umgehen

Wir wissen: In der VUKA-Welt lösen flexible Rollen statische Stellen ab, geteilte Führung wird durch individuelle Führung ersetzt, Selbstorganisation tritt an die Stelle von Fremdorganisation. Doch: Dieses kognitive Wissen alleine reicht nicht aus, um entsprechend zu handeln. Für Menschen, die in klassischen, hierarchisch geprägten Unternehmen groß geworden sind, ist es ein mentaler Kraftakt, agile Routinen zu entwickeln. „Warum soll ich meinen Chef fragen, wenn ich jemanden kenne, der Ahnung hat?“ Wir wissen: In der VUKA-Welt lösen flexible Rollen statische Stellen ab, geteilte Führung wird durch individuelle Führung ersetzt, Selbstorganisation tritt an die Stelle von Fremdorganisation. Doch: Dieses kognitive Wissen alleine reicht nicht aus, um entsprechend zu handeln. Für Menschen, die in klassischen, hierarchisch geprägten Unternehmen groß geworden sind, ist es ein mentaler Kraftakt, agile…

Ex-Staatssekretärin Suder wird Vorsitzende des Digitalrates

Beratung für die Bundesregierung Die Bundesregierung will sich von einem neuen Digitalrat “unbequeme Fragen” stellen lassen. Die zehn Expertinnen und Experten kommen nun erstmals zusammen.  Der neue Digitalrat der Bundesregierung wird sich am Mittwoch zum ersten Mal offiziell treffen. Aufgabe des Rates ist es nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Bundesregierung anzutreiben und “unbequeme Fragen” zu stellen. Das Gremium versammelt zehn Expertinnen und Experten aus Deutschland, der Schweiz, Österreich sowie den USA. Es wird von der früheren Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Katrin Suder, geleitet. Die frühere Unternehmensberaterin Suder befasste sich bereits auf ihrem Posten im Verteidigungsministerium mit dem Thema Digitalisierung und war bis Mai dafür zuständig, das Chaos bei Rüstungsprojekten zu beseitigen. Auf eigenen Wunsch verließ sie das Ministerium, in dem sie hohes…

Interview mit Prof. Dr. Stefan Gröner

Interviewfragen: Herr Prof. Dr. Gröner, Sie sind nicht nur einer der renommiertesten deutschen Strategieberater und Change Manger sondern auch Professor für Unternehmenskommunikation, Ihr Forschungsgebiet ist die digitale Disruption. Was genau dürfen wir uns denn darunter vorstellen?  “Disruption bedeutet zunächst einmal dem Wortstamm nach „Zerbrechung“ oder „Zerreissung“. Auf die Wirtschaft angewandt sagt Disruption aus, dass sich durch neue Technologien oder Innovationen neue Zielgruppenbedürfnisse ergeben, die bestehende Geschäftsmodelle bedrohen oder eben auch „zerbrechen“ können, wenn nicht die geeigneten Maßnahmen ergriffen werden. Also nichts wirklich Neues – durch die Digitalisierung verändern sich nur einige Rahmenbedingungen dramatisch, beispielsweise im Hinblick auf die Geschwindigkeit des Wandels oder die hohe Sozialisierung der Kommunikation.”   Muss man wirklich immer wieder völlig neue Wege gehen? Reicht es nicht einfach, althergebrachtes zu verbessern?  “Wenn eine Branche…

IHK Schwaben: Fokus darf nicht auf Generation Y allein liegen

Die Fachkräfte von Heute wollen keine Unternehmen von Gestern. Aber auch langjährige Mitarbeiter haben Anforderungen. Ein attraktiver Arbeitgeber liegt irgendwo in der Mitte – zwischen unterschiedlichen Werte-Vorstellungen und verschiedenen Führungs-Konzepten. Unternehmen steht ein Paradigmen-Wechsel bevor. Studien zeigen: Die Generation Y weist die höchste Leistungs-Bereitschaft, die je gemessen wurde auf. Doch an diesen Tatendrang sind auch Ansprüche und Forderungen geknüpft. Die neuen Fachkräfte wissen um die hohe Nachfrage nach ihnen in den Unternehmen. Statt dem Arbeitnehmer müssen sich immer mehr die Arbeitgeber anpassen. Der Druck auf die Geburtenjahrgänge 1985 bis 2000 ist dementsprechend gering – so die Thesen von Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE, Ludwigshafen. Was also tun?  Zwischen „Babyboomer“ und Generation YDas Stichwort…

Dr. med. Walter Kromm – Führung in Zeiten des Wandels

Dr. Walter Kromm auf dem 11. Oberbayerischen Wissensforum.  „Führung in Zeiten des Wandels – Gemeinsam erfolgreich arbeiten und dabei gesund bleiben“, ist auch Ihr Thema auf dem Oberbayerischen Wissensforum. Worum geht es?  Es geht heute nicht mehr so sehr um „Betriebliches Gesundheitsmanagement“, sondern vielmehr um „Interaktionsmanagement“, um die Frage: Welches Wissen und welche Einsichten brauchen Menschen, um eigenverantwortlich und sinnstiftend mit sich selbst und anderen umgehen zu können? Entscheidend ist also, dass die Beziehungsgestaltung gelingt? Das ist sehr wichtig! Auch der beste Arzt der Welt könnte nicht annähernd so viel zur Gesundheit des Teams beitragen wie das Team selbst. Bei gelingenden Interaktionen kommen Austauschprozesse in Gang, die es sonst nicht gibt: zum Beispiel der Austausch von kraftgebenden Ressourcen und Wissen….

Henryk Lüderitz – Aus Talenten Profis machen

Aus Talenten Profis machen. Eine genauso knappe wie vielschichtige Aussage. Aus Talenten Profis zu machen – das bedeutet letztendlich, Young Professionals so schnell wie möglich zu effizienten Leistungsträgern zu entwickeln. Notwendigerweise. Ein Schritt, der sich jedoch in aller Regel nicht automatisch vollzieht. Schon gar nicht schnell. Zumindest dann nicht, wenn Unternehmer und Personalverantwortliche sich dabei auf das Daily Business verlassen, in dem junge Talente sich auf verschiedenstem fachlichem Niveau einzuordnen – also mit zu schwimmen – haben. Die Meute wird es schon richten? Young Professionals, also Berufseinsteiger, junge Berufserfahrene sowie junge Führungskräfte gehören heute zu einer Generation, die sich vor allem durch Mut, Offenheit aber auch durch die Suche nach Sinn und Werten auszeichnet. Hinzu kommt: Noch nie waren Young Professionals fachlich so gut qualifiziert wie heute. Allerdings waren…