Change Management in der Versicherungsbranche: „Clash of Cultures“?

In der Vergangenheit musste sich die Versicherungsbranche immer wieder Veränderungen stellen, doch nach Jahrzehnten der Stabilität ist sie Mitte der 2010er in die Phase ihres bislang vielleicht tief greifendsten Wandel gelangt. Negative Kapitalmarktbedingungen, verändertes Kundenverhalten, die Digitalisierung, disruptiver Wettbewerb, der facettenreiche demographische Wandel und die anhaltenden Niedrigstzinsen fallen zusammen. 1 Einer Branche, die zuvor so lange Zeit begünstigt durch ein hohes Wachstum und hohe Profitabilität in sehr stabilen Verhältnissen existierte, fällt es jedoch besonders schwer, ihr früher einmal erfolgreiches Verhalten zu ändern. 2 Die Versicherungsunternehmen reagieren inzwischen mit neuen Strategien, allerdings ist ohnehin „Anklammern des Menschen Natur“ (Katharina Ley) und „Veränderung bedeutet Schmerz“ (David Rock). Zumal hier die These verfolgt wird, dass Veränderungen den Menschen in der Versicherungsbranche besonders schwer fällt….

Streiten erlaubt – aber richtig: KOMMUNIKATIONS-MANAGEMENT UND STREITKULTUR

(Konstanz, 05.07.2017)  Anschreien – das kann jeder, konstruktiv und fair streiten hingegen nicht. Eine lebendige Streitkultur in Unternehmen ist aber ein wesentlicher Erfolgsfaktor – hier sind vor allem Führungskräfte gefragt. Aber wie geht „Richtig Streiten“? Mit dem Workshop „Streitkultur und Kommunikationsmanagement“ zeigt die Agentur STEAUF Wege auf, wie eine respektvolle und wertschätzende Streitkultur in Unternehmen gelingen kann. Absolutes Stillschweigen, dominante Machtworte oder respektvoller Austausch? Richtig streiten in Unternehmen – im Sinne eines konstruktiven Streitgesprächs – ist alles andere als einfach. Kein Wunder, denn wenn Menschen zusammenarbeiten bzw. „kommunizieren“, sind immer Emotionen im Spiel. „Kommunikation“ hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „communio“, was soviel bedeutet wie „Gemeinschaft haben“. Wie oft jedoch führt Kommunikation im Unternehmen genau zum Gegenteil? Auseinandersetzungen, Streit, Missverständnisse, Unzufriedenheit oder auch Schweigen…

Positive Einstellung bereichert das Management

Sven Voelpel, Professor für Betriebswirtschaftslehre der Jacobs University, setzt auf eine positive Einstellung. Der Titel seines neuen Buches trägt deshalb den Namen “Der Positiv-Effekt”. Sven Voelpel ist erst mal verblüfft: Überall weiß man, wie wichtig eine positive Einstellung ist. Doch im Management ist das noch nicht angekommen. Studien, die sich mit dem Thema beschäftigten, die gibt es auch kaum. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre der Jacobs University will das ändern. Mit seiner Kollegin Fabiola Gerpott setzt er sich deshalb an ein eigenes Buch. Das Ergebnis trägt den Titel „Der Positiv-Effekt“ und erscheint an diesem Donnerstag. Zum Schreiben bewegt hat ihn vor allem, dass wissenschaftliche Erkenntnisse auf diesem Feld bisher nicht genutzt werden – ganz im Gegenteil. „Wir wissen in der Forschung unheimlich…

Axel Springer hy GmbH unterstützt Unternehmen bei digitaler Transformation

Mittwoch, 03.08.2017 Christoph Keese und Lars Zimmermann Geschäftsführer, KPMG in Deutschland und Egon Zehnder strategische Partner Die Axel Springer SE baut ihr Angebot digitaler Dienstleistungen weiter aus. Mit der Gründung der Axel Springer hy GmbH mit Sitz in Berlin, sollen interessierte Kunden künftig noch umfassender bei ihrer digitalen Transformation unterstützt werden. Damit reagiert Axel Springer auf die steigende Nachfrage von Privatwirtschaft und öffentlicher Hand, die mit individuellen Konzepten auf disruptive Herausforderungen erfolgreich reagieren wollen. Axel Springer hält rund 60 Prozent der Gesellschaftsanteile. Knapp 40 Prozent gehören dem Management sowie den Gründern des Berliner Unternehmens „hy! GmbH“, an dem Axel Springer seit 2013 beteiligt war. Die „hy! GmbH“ geht nun in der neuen Firma auf. Geschäftsführer des neuen Unternehmens sind Christoph Keese, 52, und Lars Zimmermann, 42. Keese…

Wie Burnout-Prävention Ihr Unternehmen stärkt

Ein Artikel über Burnout-Prävention. Von Uwe Techt. Burnout-Prävention ist in der Wirtschaft mithin ein heikles Thema. Zwar ist den meisten Unternehmen zumindest abstrakt klar, dass chronisch überforderte Führungskräfte nicht die stabilsten „Bausteine“ einer langfristig erfolgreichen Strategie sein können. Geht es aber um konkrete Vorbeugung, schrecken viele vor den vermeintlichen Kosten zurück. Maßnahmen wie eine ausgeglichene Work-Life-Balance und/oder zusätzliche Einstellungen schlagen sich zwangsläufig auf die Profite nieder. Hier spiegelt sich auch eine althergebrachte Einstellung wieder: nur ein ständig beschäftigter Mitarbeiter ist ein produktiver Mitarbeiter. In anderen Worten: eine Führungskraft, die nicht leicht überlastet ist, arbeitet nicht hart genug. Zudem schwingt ein gewisser Stolz darin mit, sich „voll für seinen Arbeitgeber einzusetzen.“ Entsprechend werden allemal oberflächliche Maßnahmen wie Seminare oder Coaching angeboten,…

Klassische Führungsarbeit unter heftiger Kritik. Warum eigentlich?

Wenn wir heute auf die Welt der Wirtschaft blicken, dann ist eines ganz sicher: Das klassische Management wird in Frage gestellt. Überhaupt sind sich viele Akteure der „Management-Führungs-Leadership-Community“ einig, dass sich Führung ganz neu definieren muss. In diesem Artikel lesen Sie zehn Thesen, warum sich Führung ändern muss. Was sagen die Führungstheorien zur klassischen Führungsarbeit Die Führungstheorien haben diesen Übergang schon lange vorgezeichnet. War bis vor Kurzem noch die transaktionale Führung, die auf Engagement über Gegenleistung, als eine Art Tauschgeschäft verstanden wurde, im Mittelpunkt der Führungswelt, so gewinnt heute die transformationale Führung, die das Sinnkonzept in den Mittelpunkt rückt, an Bedeutung. Transaktionale Führung funktioniert wie es auch das klassische Management beschreibt: Ziele setzen, Zielcontrolling, Menschen fördern und entwickeln bilden das…

Manager-Boni: Daimler klaut den Affen ihre Kokosnuss

Daimler schiebt eigennützigen Motiven in der Führung einen Riegel vor: Das Unternehmensergebnis wird zum Maß aller Dinge. Gut so! Bei Daimler stehen die Zeichen weiter auf Wandel. Wie nun bekannt wurde, will der Konzern Leistungsanreize für seine Führungskräfte künftig stärker an das Unternehmensergebnis knüpfen. „Wir wollen einfach nicht mehr die oft langen Diskussionen führen, ob jemand nun 100, 110 oder 115 Prozent der Zielvorgabe erreicht hat“, wurde Personalvorstand Wilfried Porth dazu zitiert. „Wenn das Unternehmen keinen Erfolg hat, dann nützt uns die Diskussion über die persönliche Zielerreichung auch nichts.“ Die Boni, des Corporate Monkeys liebste Kokosnuss, werden dann wohl nicht mehr so leicht vom Baum fallen wie bisher. Statt auf den eigennützigen Anreiz, der an die individuelle Zielvorgabe gebunden ist, sollen die Führungskräfte…

Zeiterfassung schadet der Projektperformance

Auch ohne Zeiterfassung kann jederzeit ermittelt werden, ob sich ein Projekt gelohnt hat – mit den IST-Daten aus dem Projektsteuerungssystem. Der Verzicht auf die Bewertung nach Zeitbudgets bewirkt eine erhebliche Performancesteigerung. Deshalb ist der erste Schritt, existierende Zeiterfassungssysteme abzuschalten, um die daraus entstehenden Störwirkungen zu beseitigen. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter profitieren von mehr Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit. Deshalb sollten Unternehmer und Manager dafür sorgen, dass detaillierte Zeiterfassung der Vergangenheit angehört und Projekte den richtigen Flow entwickeln.   „Heute ist morgen schon gestern.“ Im schnell drehenden Multiprojekt-Umfeld wollen Unternehmen ihre Projekte beschleunigen, um sich nicht selbst auszubremsen. Die Zuverlässigkeit und Kapazität sollen steigen. Nahezu selbstredend  mit den gleichen Ressourcen, also ohne zusätzliche Kosten zu erzeugen. Von einer detaillierten Zeiterfassung versprechen…

Jochen Mulfinger – Tuningtipps für Firmenverkäufe

Tuningtipps für Firmenverkäufe von Jochen Mulfinger Die eigene Firma verkauft sich nicht von heute auf morgen. Mit einfachen Maßnahmen gelingt ein erfolgreicher Verkauf aber schneller und zu einem besseren Preis. Wer das eigene Unternehmen verkaufen will, hat damit nicht nur ein Ziel definiert, sondern gibt gleichzeitig auch den Startschuss für eine fundierte Erarbeitung des derzeitigen Ist-Zustands. Optimierungspotentiale suchen Erster Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Firmenverkauf ist die Suche nach Optimierungspotentialen. Im Rahmen einer sogenannten Due-Diligence-Prüfung werden die Chancen und Risiken, aber auch die Stärken und Schwächen des Unternehmens analysiert. Das Untersuchungsergebnis wirkt sich dabei direkt auf die preisliche Bewertung des Unternehmens aus und definiert die notwendigen Maßnahmen bis zum Verkaufsverkauf. Jochen Mulfinger, Geschäftsführer der Heilbronner Unternehmensberatung MWB Wirtschaftsberatung:…