Tod durch Powerpoint

Tod durch Powerpoint – Ein Business-Krimi von Michael Rossié Karl Unde hatte eine Einladung zu einem Vortrag bekommen. Es ging um Versicherungen: Da K.Unde sich gerade selbständig gemacht hatte, erschien ihm die Gelegenheit günstig, etwas für die Planung seiner Zukunft zu tun. Dass es dort um sein Leben gehen sollte, konnte er jetzt noch nicht ahnen. Als er den Konferenzraum „Alpenglühen“ im Untergeschoss des Seminarhotels betrat, war seine gute Laune noch durch nichts zu erschüttern. Das erste Blatt auf dem Flip-Chart im Eingangsbereich war schon seit den Siebziger Jahren im Einsatz, aber es wirkte freundlich und warm. Ein geschwungenes Herz, dahinter die Silbe „lich“ und ein „willkommen“ in Kinderschrift. Das wirkte vertraut und persönlich. Der Referent, Bernd Erater, aus der…

RESILIENZ2GO

Resilienz gilt seit neuem als „das Konzept“, um mit der rasanten Entwicklung der Digitalisierung auf organisatorischer aber auch persönliche Ebene Schritt halten zu können. Doch was wir heute als „das neue Konzept“ in unzähligen Büchern und Fachjournalen finden, zeigt sich bei genauerer Betrachtung als eine uralte dem Menschen innewohnende Veranlagung, die wir aber leider verkümmern lassen. Resilienz ist die Kraft des immer wieder Aufstehens, des Loslassens und so alt wie der Mensch selbst. Ursprünglich aus der Physik kommend, bezeichnet der Begriff dort die Fähigkeiten eines Werkstoffes, Druck von außen aufzunehmen, sich verformen zu lassen um anschließend wieder in die ursprüngliche Form zurück zu finden. Vergleichen wir als Werkstoff einen Badeschwamm mit einer Getränkedose, so wird uns direkt und unmittelbar klar,…

Happy Leading – Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Führung von Mitarbeitern

“Die Digitalisierung verhindert gute Führung.” “Die Digitalisierung verbessert und erleichtert Führung.” Diese zwei Aussagen begegnen mir bei Besuchen in Unternehmen, bei Gesprächen mit Mitarbeitern oder bei Workshops mit Führungskräften immer wieder. Die Digitalisierung ist wohl aktuell das kontrovers diskutierteste Thema überhaupt und hat natürlich auch Einfluss auf die Führung von Mitarbeitern. Egal ob es um die Krankmeldung von Mitarbeitern geht oder die Aufzeichnung von Bewegungsdaten in Produktionsprozessen. In vielen Bereichen erzeugt es Unklarheit, Konflikte, Ängste und Unbehagen. Bei Mitarbeitern oder auch bei Führungskräften herrscht Ungewissheit und am Ende wird dieses Thema nicht angegangen und lieber erstmal ignoriert. Jemand wird schon eine Lösung finden. Nein, niemand wird für Ihre Führung eine Lösung finden und nein, niemand wird in nächster Zeit das…

Personalführung 4.0: Führungskräfte haben ein Aufgaben- und Rollenprofil

Der Umgang mit Vielfalt in Teams und Organisationen, mit Veränderungen als Normalzustand, mit Komplexität resultierend aus den Megatrends, mit Agilität und Beschleunigung, mit Verdichtung und Vernetzung sowie mit Spannungsfeldern, die es auszubalancieren gilt, stellt Führungskräften vor erhebliche Herausforderungen. Es reicht nicht mehr aus, einen Führungsstil im Sinne der Management-Lehre zu praktizieren (arbeitsbezogener Führungsstil). Neben Management-Stil und Management-Instrumenten braucht es eine Leadership-Philosophie mit den entsprechenden Skills und Einstellungen (mitarbeiterbezogener Führungsstil). Werden konsequent die Ergebnisse der Analyse der Megatrends, das Spektrum der Konsequenzen der Digitalisierung jenseits der Technik, das Konzept von Arbeiten 4.0, der Umgang mit den Spannungsfeldern in der Unternehmensführung sowie die Notwendigkeit von Management und Leadership als wirksame Führungsstile zugrunde gelegt, ergibt sich folgendes Aufgaben- und Rollenprofil, welches Sie umsetzen…

Mit Coaching zur Extraordinary Leadership

Von Claudia Scheelen Coaching ist heutzutage zur Normalität, zu einem gerade von Führungskräften vielgenutzten Tool geworden. Und das mit gutem Grund: Denn durch die tiefe Reflexion im Coaching wird Führungskräften das eigenen Potenzial deutlicher, es dient zur persönlichen Weiterentwicklung – oder auch, um wieder in seine Kraft zu kommen und seine Ressourcen zu nutzen. Das ist mir allerdings zu wenig. In meinem Selbstverständnis als Coach muss es über die persönlichen Punkte hinaus für das hinter dem Coachee stehende Unternehmen auch immer um die Frage gehen, wie diese Führungskraft zu herausragender Leistung geführt werden kann. Extraordinary Leader: heiß begehrt Was macht herausragende Führungsleistung eigentlich aus? Was müssen Führungspersönlichkeiten konkret können, um „Extraordinary Leaders“ zu werden? Und welche herausragenden Ziele können diese…

Wer versteht, gewinnt!

„Ich wusste, dass ich nicht mehr der Alte war. Obwohl ich krampfhaft versuchte, an diesem Bild festzuhalten. Diesen starken, attraktiven und erfolgreichen jungen Mann gab es nicht mehr. Das konnte ich noch nicht akzeptieren.“ Wie konnte Boris Grundl aus einem Fall ins Bodenlose einen Sieg machen? Vom hoch gelähmten Hartz-IV-Empfänger zu einem der gefragtesten Führungsexperten Europas werden? Er musste lernen zu verstehen. Tief verstehen. Das Leben verstehen. Andere verstehen. Die Welt verstehen. Sich selbst verstehen. Der erste Schritt zum Verstehen ist Zuhören. Erst im Drehbett – mit gelähmten Gliedmaßen und Stimmbändern – begann Boris Grundl, der Welt richtig zuzuhören. Wie führe ich ein erfülltes Leben? In Verstehen heißt nicht einverstanden sein nähert Boris Grundl sich der Antwort. Seziert die Frage…

Gut gelaunt Ziele erreichen

Fragen Sie sich auch, wie Sie sich Ihre Wünsche erfüllen können und es schaffen, Ihre Ziele zu erreichen, um ein zufriedeneres Leben zu führen? In meinem Buch “Ziele erreichen. Von der Vision zur Wirklichkeit“ im Haufe Verlag nehme ich Sie mit auf die Reise zu Ihrem ganz persönlichen Ziel. Ich zeige Ihnen ausgewählte Coaching-Tools und habe sieben sog. Gute-Laune-Loops entwickelt, mit denen Sie Ihre Ziele mit Freude und der nötigen Ausdauer in die Tat umsetzen können. Lernen Sie diese Coaching-Techniken für sich selbst erfolgreich zu nutzen, frei nach dem Motto: Coach Dich selbst, sonst macht’s ja keiner! Eine ganz wichtige Technik möchte ich Ihnen sofort mit auf den Weg geben: Sie kommt aus dem Mentalcoaching und ich habe sie etwas…

Klassische Führungsarbeit unter heftiger Kritik. Warum eigentlich?

Wenn wir heute auf die Welt der Wirtschaft blicken, dann ist eines ganz sicher: Das klassische Management wird in Frage gestellt. Überhaupt sind sich viele Akteure der „Management-Führungs-Leadership-Community“ einig, dass sich Führung ganz neu definieren muss. In diesem Artikel lesen Sie zehn Thesen, warum sich Führung ändern muss. Was sagen die Führungstheorien zur klassischen Führungsarbeit Die Führungstheorien haben diesen Übergang schon lange vorgezeichnet. War bis vor Kurzem noch die transaktionale Führung, die auf Engagement über Gegenleistung, als eine Art Tauschgeschäft verstanden wurde, im Mittelpunkt der Führungswelt, so gewinnt heute die transformationale Führung, die das Sinnkonzept in den Mittelpunkt rückt, an Bedeutung. Transaktionale Führung funktioniert wie es auch das klassische Management beschreibt: Ziele setzen, Zielcontrolling, Menschen fördern und entwickeln bilden das…

MIESE MORAL? MIESE FÜHRUNG!

Seit Jahren lässt das Engagement der Mitarbeiter nach. Dieser Trend wird gern den Mitarbeitern in die Schuhe geschoben. Doch mangende Mitarbeitermotivation ist in erster Line ein Armutszeugnis für die Führung. Was können wir ändern? Eine Frage zum Jahresbeginn: Was werden Sie Ihren Mitarbeitern 2017 anbieten, damit sie auch 2018 noch bei Ihnen sind? Eine ungewohnte Frage, ich weiß; früher wurde sie andersherum gestellt. Doch die Zeiten ändern sich. Heute werben Unternehmen um ihre Mitarbeiter. Und wenn wir den Umfragen Glauben schenken, haben wir dabei noch ziemlich viel Luft nach oben. An die Nachricht über sinkendes Engagement aus der jährlichen Gallup-Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit haben wir uns fast schon gewöhnt – was schon für sich genommen ein schlechtes Zeichen ist. Viel mehr…

Manager-Boni: Daimler klaut den Affen ihre Kokosnuss

Daimler schiebt eigennützigen Motiven in der Führung einen Riegel vor: Das Unternehmensergebnis wird zum Maß aller Dinge. Gut so! Bei Daimler stehen die Zeichen weiter auf Wandel. Wie nun bekannt wurde, will der Konzern Leistungsanreize für seine Führungskräfte künftig stärker an das Unternehmensergebnis knüpfen. „Wir wollen einfach nicht mehr die oft langen Diskussionen führen, ob jemand nun 100, 110 oder 115 Prozent der Zielvorgabe erreicht hat“, wurde Personalvorstand Wilfried Porth dazu zitiert. „Wenn das Unternehmen keinen Erfolg hat, dann nützt uns die Diskussion über die persönliche Zielerreichung auch nichts.“ Die Boni, des Corporate Monkeys liebste Kokosnuss, werden dann wohl nicht mehr so leicht vom Baum fallen wie bisher. Statt auf den eigennützigen Anreiz, der an die individuelle Zielvorgabe gebunden ist, sollen die Führungskräfte…