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Vince Ebert: Infotainment auf dem Stuttgarter Wissensforum

Interviewfragen Vince Ebert

Herr Ebert, Sie sind ja eigentlich Naturwissenschaftler. Wie fanden Sie dann den Weg als Kabarettist auf die Bühne?

Vince Ebert: Eigentlich wollte ich an die Frauen ran (lacht). Nein, im Ernst. Humor und Wissenschaft haben ja sehr viele Gemeinsamkeiten. In beiden Fällen muss man um die Ecke denken, die Perspektive wechseln. Dadurch hatten viele große Naturwissenschaftler auch einen guten – wenn auch eigenen – Humor. Von Einstein ist der Satz bekannt: „Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt.“

In Ihrem Besteller „Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie“ gehen Sie unter anderem auf evolutionäre Vorgänge in der Natur ein. Ist unsere Denkstrategie die beste oder denken wir falsch?

Vince Ebert: Unser Gehirn ist eine geniale Verknüpfungsmaschine. Das können wir besser als jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Andererseits verknüpft unser Gehirn auch Dinge, die absolut nichts miteinander zu tun haben und verleiht diesen Zusammenhängen dann eine Bedeutung. Aber nur, weil zwei Ereignisse gleichzeitig auftreten, heißt das noch lange nicht, dass das eine die Ursache vom anderen ist. Ich kann mich erinnern, ich habe im Studium auf einer Semesterparty mit meinem Astronomie-Professor angestoßen, ohne ihm dabei in die Augen zu gucken. Und da meinte er: „Haha, Herr Ebert, jetzt haben Sie 7 Jahre schlechten Sex.“ Und er hat recht gehabt …

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In Ihren Vorträgen erläutern Sie die Parallelen zwischen der Wirtschaft und der Naturwissenschaft. Was haben diese zwei Welten gemein?

Vince Ebert: Das Erfolgsprinzip der Evolution! Mit Trial & Error irrt man sich quasi nach oben. Genauso wie in der Natur auch kann sich in der Marktwirtschaft jeder ausprobieren. Man sucht kontinuierlich nach neuen Lösungen und passt sich dadurch immer besser den äußeren Gegebenheiten an. Denn die Zukunft ist nicht berechenbar. Und erst recht nicht von Experten. Sie kennen wahrscheinlich alle diese berühmten Sätze: „Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt.“ IBM, 1943. „Wer zum Teufel will Schauspieler sprechen hören?“ Warner Brothers, 1927. „Lolita und ich bleiben für immer zusammen.“ Lothar Matthäus, 1998.

Sie sind beim diesjährigen Stuttgarter Wissensforum am 16. Oktober 2015 als Top-Referent auf der Bühne. Was erwartet Ihre Zuhörer?

Vince Ebert: Eine gute Kombination aus Humor und Wissen. Denn aus der Hirnforschung ist bekannt: Ein vergnügtes Hirn lernt besser. Und obwohl ich Physiker bin, liegt der Schwerpunkt meines Vortrages auf der Marktwirtschaft. Denn immerhin war ich drei Jahre Unternehmensberater. Und Sie wissen vielleicht: Als Physiker versteht man von Beratung zwar genauso wenig wie ein BWLer auch – dafür aber in der Hälfte der Zeit …

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