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Mit dem AKUV-Modell die Digitale Transformation besser gestalten

©Arndt Schmidtmayer

Wie Sie als Unternehmen und Führungskraft mit Agilität, KoRESPONDieren, Unvoreingenommenheit und Verbundenheit punkten können 

Der online WeltWeite Wettbewerb um Informationen, Leistungen und Talente lässt sich nicht stoppen, auch wenn sich einige dies immer noch wünschen. In der VUKA-Welt zählen insbesondere folgende vier Faktoren des AKUV-Modells:

1.So agieren Sie agiler

Die Inhalte des Agilen Manifestes besagen keine Neuheiten: Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse, die Zusammenarbeit mit dem Kunden und Veränderungen sind wichtiger als Leistungsbeschreibungen und Pläne.
Aber wenn wir uns ehrlich fragen: berücksichtigen wir diese intuitiv-nachvollziehbaren Regeln in unserem Arbeitsalltag? Wie oft hören wir „Das haben wir immer schon so gemacht“? Wie häufig werden Ideen nicht umgesetzt, weil die IT-Abteilung keine fünfzigseitigen, komplexen Anforderungskataloge aus dem Fachbereich ausgefüllt bekommt?

Agilität bedeutet vor allem ein schnelles Veränderungs-Mindset mit Aufgeben von Hierarchien, Offenheit für Experimente,  kurze Feedbackschleifen sowie moderne Methoden wie Design Thinking oder Bar Camp.

2.On- UND offline KO-RESPONDieren

Bei aller online Kommunikation darf die synchrone Face-to-Face Interaktion nicht vernachlässigt werden: wichtige non-verbale Signale kann man in einer asynchronen Email oder Whatsapp-Nachricht nicht austauschen. Und warum sind diese körpersprachlichen Botschaften so wichtig? Sie sind der tiefergehende Überbringer von Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, sowie Überzeugung und wirklicher Leidenschaft.

Bedeutend ist der präferierte Kommunikationsstil des Gegenübers: nicht meine bevorzugte Nutzung von Email, (Video-)Telefonie oder persönlichem , live Austausch zählen, denn schließlich soll meine Botschaft beim Anderen ankommen.

3.Unvoreingenommen ist leicht gesagt

…aber schwer getan: Gewohnheiten und Routinen verhindern in unserem Kopf und im Tun sogar einfachste Umstellungen. Oder was hält den ausgewachsenen Elefant an seiner dünnen Kette?
Was gefordert ist: weniger teamweite Angst vor Fehlern, gemeinsame Entscheidungen, die Wahrnehmung und Toleranz von Ambiguitäten respektive Ambivalenzen – „rechts UND links“ denken und handeln bzw. mit vielen Nuancen dazwischen bewusst umgehen, je nach Bedarf.

Vollständige Disruptionen sind nicht für jedes Unternehmen und Menschen an der Tagesordnung, jedoch sind sie zum Überleben mehr als nur notwendig; nehmen Sie daher Abschied vom klassischen, allgemeingültigen „richtig ODER falsch“.

4.Verbundenheit bedeutet mehr als Netzwerken

Wirkliches Vertrauen zählt mehr denn je: echte und verbindliche Partner- und Freundschaften werden nicht per Klick oder über Nacht gewonnen; dazu bedarf es eines langfristigen persönlichen Investments – ohne Erwartungen, direkt am nächsten Tag den Return on Investment zurückgezahlt zu bekommen. Sieht das Ihr Verbündeter auch so? Haben Sie Ihre gegenseitigen Erwartungen klar kommuniziert und können sie diese erfüllen?

Der proaktive Aufbau von aufrechter Verbundenheit ist ein immer wiederkehrendes Geben und Nehmen, nur in der digitalen Welt nicht mehr so direkt und kurzfristig erkenn- und nutzbar trotz oder wegen aller Schnelligkeit.

 

Weitere Informationen zum Thema digital Leadership und zu unserem Top 100 Trainer Arndt Schmidtmayer finden Sie unter www.trainers-excellence.de/redner/arndt-schmidtmayer.html 

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