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„Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?“

Die Worte „Mein Feind ist mein Freund“, können nicht passender das 15. Stuttgarter Wissensforum eröffnen. Der Satz, den die rund 3000 Teilnehmer hörten, kam aus dem Munde des Rhetorikexperten, Bestsellerautor, Trainer und Speaker Matthias Pöhm. Gemeint mit den Worten ist die Furcht und Angst vor Menschen zu sprechen. Die Furcht zu seinem Freund zu machen, genau das hat Matthais Pöhm gemacht und hat sich als Ziel gesetzt andere Menschen zu Coachen. Doch bevor er andere anfing zu coachen, musste Matthais Pöhm sich selber coachen. Schlüsselerlebnis war eine komplette Blamage vor seinen gesamten Kollegen: Stottern, versagende Stimme und Schweißausbrüche beschreiben gut den Zustand in dem sich Pöhm befand als er über die Personalvertretung seines damaligen Arbeitgeber sprechen sollte. Viele konnten sich bestimmt in den Speaker hinein versetzen, als er trocken von seinem Erlebnis erzählte. Für einige mag so ein Erlebnis der Grund sein, sich vor allen Vorträgen zu drücken, doch Matthias Pöhm nutzte diese Blamage als Wendepunkt. Angetrieben nie wieder so ein Erlebnis zu haben, lernte er das Rhetorikhandwerk.

Noch peinlicher kann es werden, wenn man vor potentiellen Kunden spricht. Es spielt keine Rolle, ob es eine Gruppe oder nur eine einzige Person ist. Es liegt auf der Hand, dass man keine neuen Kunden gewinnt, wenn einem die Stimme versagt und Kreidebleich wird. Doch dies muss nicht länger ein Problem sein. Der Schlüssel liegt im Bewusstsein. Pöhm erklärt, dass das Bewusstsein wie ein Eisberg im Wasser ist. Unser Handeln im Großteil von unserem Unterbewusstsein beeinflusst und geformt wird. Das Bewusstsein führt das aus, was wir im Unterbewussten entschieden haben. Deshalb ist es wichtig einfach zu formulieren. Jeden Kunden vermiest man nicht schneller, wenn wir in langen Sätzen reden, die nur so mit Kommas gespickt sind. Mit drei einfachen Punkten können Sie Ihre potentiellen Kunden, aber auch sich überzeugen. Der Speaker vertraut auf die Pre-Deklaration: Die Aussage vor der Aussage. Mit zwei einfachen Sätzen, können Sie die Aufmerksamkeit Ihres Gegenübers ganz auf sich ziehen, ohne sich mit langen Sätzen zu schmücken. „Jetzt sage ich Ihnen…“ Ein Satz der so einfach scheint, dass man kaum glaubt, dass er Wirkung zeigt. Doch Matthias Pöhm hat Recht. Während er diesen Satz sagt, ist das gesamte Publikum gespannt, alle wollen wissen was jetzt kommt. Aus seinem Munde hört man die Worte: „Passen Sie auf“, die Gesichter der Teilnehmer zeigen volle Konzentration. Durch diese zwei Sätze hat Pöhm es geschafft, die volle Konzentration auf sich zu ziehen. Auf die zwei Sätze folgt eine Pause von drei Sekunden, um die Botschaft abzurunden, ist der Speaker fest davon überzeugt, dass die Botschaft noch besser ankommt, wenn sie Rhythmisch auseinander gedehnt wird und kleine Pausen einbaut. Glaubt man dem Speaker, und dass ist nicht schwer nach diesem Vortrag, ist jeder Kunde,  durch eine simple Vorgehensweise, überzeugt – ohne sich zu blamieren.

 

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