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Mentales Training und Motivation

Foto ©: Filippo Larizza

Mentales Training und Motivation

Etliche Menschen wissen gar nicht, was sie wirklich gewinnen wollen. Denn viele haben keine eigene Vision. Beim Leistungssport ist es klar – da steht der Sieg oder der Pokal im Fokus. Aber welches ist der Pokal in Ihrem Leben?

Oder anders gefragt: Was ist Ihre Vision?

Vielen Menschen fehlt es nicht nur an körperlicher, sondern auch an mentaler Ausdauer. Da hilft Mentales Training. In einer Zeit, in der alles so schnell wie möglich gehen soll, ist es nicht leicht, sich in Geduld zu üben sowie ausdauernd und diszipliniert zu sein. Wer dazu fähig ist, wird aber auch in anderen Lebensbereichen seinen Mitmenschen immer einen Schritt voraus sein. Ausdauer ist keine Frage der körperlichen Konstitution, sondern entsteht im Kopf. Ohne Ausdauer hätte Sir Edmund niemals als erster Mensch den Mount Everest besteigen können oder ohne Disziplin und Willensstärke hätte der Spitzenschwinger Florian Gnägi nie ein Schwingfest (Schweizer Nationalsport) gewonnen. Wenn Sie sich wünschen, ein Ziel zu erreichen – und wie fast alles in dieser Thematik gilt dies nicht nur für den Sport –, dann ist dafür Ihr Geist der Motor und nicht die Muskulatur. Zur Ausdauer gehören: Geduld, Vertrauen zu sich selbst und zu seinen Fähigkeiten, ein festes Ziel und ein Motiv.

Gehen Sie immer etappenweise vor, erstellen Sie eine klare Vision mit einer klaren Strategie dazu. Wenn Sie zu viel auf einmal wollen, verlieren Sie Ihre Aufmerksamkeit und können sich nicht mehr aufs Wesentliche konzentrieren. Die Folge daraus ist Überforderung, und Sie begeben sich in Gefahr, vorzeitig aufzugeben, weil Sie auf der Strecke bleiben und irgendwann nicht mehr daran glauben können, dass Sie das Ziel auch wirklich erreichen. Wenn Sie anstreben, Sport zu treiben und in 40 Minuten 10 km zu laufen, aber Ihre Ausgangsposition 70 Minuten für diese Strecke ist, dann sollten Sie einen realistischeren Plan erstellen. Das heißt, dass Sie Ihre momentane Kondition berücksichtigen, dass Sie daran denken, wie oft und wie lange Sie pro Woche trainieren können. Vergessen Sie dabei nicht, dass Ihre Gelenke und Muskeln Ihnen am Anfang Schwierigkeiten bereiten können, wenn Sie gänzlich untrainiert sind. Also kalkulieren Sie auch einige Zeit für eventuelle körperliche Anlaufschwierigkeiten mit ein.

Im Alltag wären dies die kleinen Herausforderungen, die uns daran hindern, ein Ziel zu erreichen. Machen Sie es wie der erfahrene Marathonläufer, der über diejenigen lächelt, die ihn zu Beginn des Marathons überholen, während er seinen Rhythmus mit gleichmäßigem, bedächtigem Schritt läuft.

Auf diese Weise überholt er nämlich bald die anderen Läufer, die ihre Kräfte überschätzen und nach kurzer Zeit erschöpft am Wegrand pausieren müssen. Erstellen Sie sich Wochen- oder Monatspläne, berücksichtigen Sie dabei auch Zeiten der Stagnation.

Merken Sie sich:
Eine Schritt-für-Schritt-Methode, die Kraft aufs Wesentliche zu fokussieren und ein gleichmäßiges Tempo bringen Sie sicher ans Ziel!

Stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Welches ist Ihr konkretes Ziel oder sogar Vision?
  • Was sind Sie bereit, dafür zu investieren (nicht nur finanziell)?
  • Haben Sie ein spezielles, persönliches oder gesundheitliches Problem?
  • Welche Änderungen müssen Sie angehen?
  • Von was müssen Sie sich lösen, um Ihr Ziel zu erreichen?

Viele Menschen möchten zwar viel erreichen, jedoch sind sie nicht bereit, den nötigen Aufwand zu investieren. Somit werden Sie sich dessen bewusst und beantworten Sie die obigen Fragen, bevor Sie Ihre Ziele angehen.

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