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Kopf oder Zettel?

Foto ©: Viktor Mildenried / pixelio.de

Kopf oder Zettel?teamgeisselhart

Ihr Gedächtnis kann wesentlich mehr als Sie denken!

Mit der „Geisselhart-Technik des Gedächtnistrainings“ merken Sie sich, was Sie wollen. Es ist einfacher, als Sie denken. Ob Sie nun (Kunden-) Namen, Gesichter, Daten und Fakten zur Person abspeichern wollen oder Telefon- oder PIN-Nummern, Fachliteratur, Argumente, Stichpunkte für Reden, ja ganze Gespräche sind mühelos machbar.

Die Grundtechnik ist das Assoziieren, also das Denken und Verknüpfen in und von Bildern und das Zulassen der hierbei empfundenen Gefühle. Da dies die Sprache unseres Unterbewusstseins ist, werden solche Informationen wesentlich besser, länger, genauer und sicherer abgespeichert, als nur durch einfaches Wiederholen.

So merken Sie sich Namen und Gesichter:

  1. Person, Gesicht, evtl. auffällige Merkmale beachten
  2. Namen deutlich hören
  3. Namen „verbildern“
  4. Bild des Namens mit Bild der Person, Gesicht oder auffälligen Merkmal verknüpfen
  5. Verknüpfungsbild mit allen Sinnen erleben
  6. Die Verknüpfung bleibt Ihr Geheimnis!

 

Namen merken Beispiele:

Herrn Wolf stellen Sie sich z.B. mit einem Wolf tanzend vor.

Frau Vorderbrügge steht vor der Brücke.

Herr Kuwalsky fährt mit einer Kuh auf dem Wall Ski.

Frau Domaischel sitzt auf dem (Kölner) Dom während sie ein Ei schält.

Herr Czerwinsky erzählt, dass er mit Cher (der Sängerin) gewinnt auf Skiern.

 

So bilden Sie Assoziationen:

  1. Je ungewöhnlicher und lustiger desto einprägsamer!
  2. Sehen Sie Ihr Bild oder Filmchen vor Ihrem „geistigen Auge“.
  3. Seien Sie spontan, grübeln Sie nicht lange über die passende Assoziation nach, sondern entscheiden Sie sich für die erste, die Ihnen einfällt.
  4. Hören, fühlen, riechen und schmecken Sie Ihr Bild.
  5. Übertreiben Sie.
  6. Kein Druck, bleiben Sie locker!

 

Vokabeln lernen leicht gemacht

Sehr gut geübte und talentierte Gedächtnissportler lernen mit der nun folgenden Methode 200 Vokabeln und mehr, pro Stunde! Und auch Sie können zumindest 100 schaffen, garantiert.

Die lateinische Vokabel „cubare“ ist sehr schön geeignet um die Vorgehensweise zu verdeutlichen. Welche Bilder „hören“ Sie aus „cubare „ heraus?

Achten Sie dabei bitte nur auf die Lautsprache, nicht auf die Schreibweise. Denken Sie an  Kuh, Bahre, bar, Bar, Reh, Cuba? Stellen Sie sich doch gleich einmal vor, wie eine Kuh auf einer Bahre liegt. Wenn Sie dies deutlich gesehen haben und die Kuh wirklich liegt, dann haben Sie die Vokabel soeben abgespeichert. Die deutsche Bedeutung ist nämlich: liegen.

 

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

 

  1. Vokabel verbildern:
  2. Bedeutung der Vokabel verbildern:
  3. Beide Bilder verknüpfen:

 

Weitere Beispiele:

livre (französisch) – Buch

Hört sich an wie liefre, liefern auf Schwäbisch. Ich lasse mir also ein Buch liefre.

 

Bolso (spanisch) – Tasche

Hört sich ähnlich an wie bolzen, Fußball spielen. Und ähnlich wie beult so. Die Kinder bolzen nun eben mit einer Tasche. Oder ich brauche eine neue Tasche, die alte beult so.

 

Pamela (spanisch) – Strohhut/ Damenhut

Pamela Anderson mit nichts bekleidet, also so wie der Chirurg sie schuf, nur mit einem großen Strohhut auf dem Kopf.

Nehmen Sie zu Beginn nur die Vokabeln, die sich leicht in Bilder zerlegen lassen. Übung macht den Meister: Was jetzt am Anfang noch sehr ungewöhnlich erscheint wird mit etwas Training schnell zur Gewohnheit. Wenn Sie erst einmal 5o, besser 100, Vokabeln verbildert haben, klappt das Ganze schon wirklich gut.

 

Souverän freie Reden halten:

Benutzen Sie hierfür bitte die abgebildeten Zahlensymbole.

Schreiben Sie stichpunktartig Ihre Rede und verknüpfen Sie den ersten Punkt Ihrer Rede mit dem Zahlensymbol für die Eins, der Kerze. Den zweiten mit dem Schwan, usw. Die Symbole gibt es bis 100. An dieser Stelle sollen aber die ersten zehn einmal genügen.

 

Zahlenreihenfolge
Sie wollen sich beispielsweise eine Rede für Ihre Außendienst-Verkäufer abspeichern:

  1. Ein Verkäufer ist immer im Dienst. D.h. Augen auf, denn überall finden sich potentielle Kunden. (Stellen Sie sich vor wie Ihre Verkaufsmannschaft mit Kerzen sogar nachts los ziehen um potentielle Kunden zu finden.)
  2. Jeder Kunde kauft zuerst den Verkäufer. Also, Sympathie aufbauen und das Vertrauen des Kunden gewinnen. (Die Vertriebler kommen auf Schwänen zu ihren Kunden geschwommen. Das macht sympathisch und schafft Vertauen.)
  3. Unbedingt nach den Wünschen des Kunden fragen. Nur so kann dieser bedarfsgerecht bedient werden. Danach auch nach dem Abschluss fragen. Viele Kunden kaufen einfach deswegen nicht, weil der Verkäufer nicht fragt. (Mit dem Dreizack alle Wünsche aufspießen und dem Kunden dann die optimale Lösung auf dem Dreizack aufgespießt übergeben.)

 

Als Beispiel sollen uns hier die ersten drei Kernpunkte Ihrer Rede genügen. In echt, speichern Sie sich natürlich alle Punkte mit obigen Zahlensymbolen ab.

Wenn Sie jetzt an eine Kerze denken, was kommt ihnen in den Sinn? Und bei Schwänen? Und beim Dreizack? Sehen Sie die Bilder sind noch da. Und Sie können in Ihren eigenen Worten beschreiben, was Sie vor Ihrem geistigen Auge sehen. Das wirkt um Längen lebendiger und motivierender, als eine abgelesene Rede. Natürlich können Sie die Zahlensymbole bis zehn mit weiteren Punkten verknüpfen. Genauso können Sie sich übrigens auch Fachliteratur, Texte oder Witze merken.

 

Argumente merken leicht gemacht:

Angenommen Sie bereiten sich auf ein wichtiges Verhandlungs- oder aber auch Verkaufsgespräch vor. Dann überlegen Sie sich Ihre wichtigsten Argumente welche Sie unbedingt vortragen wollen. Diese sollten natürlich in der richtigen Reihenfolge genannt werden. Sie verknüpfen einfach wieder auf möglichst skurrile, lustige Art und Weise Ihr erstes Argument mit der Kerze. Ihr zweites Argument mit dem Schwan, Ihr drittes mit dem Dreizack…

Dann können Sie sicher sein alle wichtigen Argumente in der von Ihnen gewünschten Reihenfolge ohne langes Nachdenken, sofort und souverän, parat zu haben. So ist der Weg frei für Ihren Verkaufs- oder Verhandlungserfolg.

 

Telefon-Nummern, PIN-Codes, Geheimnummern sofort gemerkt:

Kreieren Sie eine lustige, absurde Geschichte aus den Zahlensymbolen und integrieren Sie bei einer Telefonnummer die dazugehörige Person, bei Ihrer Handy-PIN ihr Handy, etc.

Nehmen wir z.B. die Telefon-Nummer eines wichtigen Geschäftspartners: 9 5 0 9 0.

Die Geschichte könnte dann ungefähr so ablaufen: Sie sehen Ihren neuen Geschäftspartner im Geiste. Es kriecht eine Schlange (Symbol für die Neun) auf ihn zu. Diese packt er mutig mit der Hand (Symbol für die Fünf). Nun drückt er zu, bis sie ein Ei (Symbol für die Null) legt. Dieses platzt auf, heraus kommt eine neue Schlange (Neun), die, wenn sie Ihren Geschäftspartner sieht, das Ei (Null) lieber freiwillig legt.

 

Angenommen Ihre Bank-Kunden-Karte hätte die Geheimzahl: 2 8 5 3.

Der Film: Sie stehen im Schalterraum Ihrer Bank. Plötzlich geht die Tür auf und ein „Schwan“ (Zwei) kommt herein. Er hebt seinen Flügel und holt eine „Sanduhr“ (Acht) darunter hervor. Die stellt er Ihnen auf die „Hand“ (Fünf). Doch Sie wehren sich sofort mit dem „Dreizack“ (Drei).

 

So eine skurrile Geschichte vergessen Sie bestimmt nicht wieder. Und jedes Mal, wenn Sie an Ihre Bank denken fällt Ihnen das Filmchen wieder ein und Sie haben sofort Ihre Geheimzahl parat.

 

Tagesplan im Kopf:

Was Sie als erstes erledigen wollen verknüpfen Sie, wie bei der freien Rede, mit der Kerze. Die zweite Erledigung mit dem Schwan, usw.

 

Tagesplan Beispiel

  1. Zur Bank und Schecks holen. (Stellen Sie sich die Schecks völlig mit Wachs, von der Kerze, vollgetropft vor.)
  2. Den Privatwagen voll tanken. (Die Zapfpistole ist diesmal ein Schwan.)
  3. Die neuen Kundenanalysen mit ins Meeting nehmen. (Alle Kundenkarteien auf dem Dreizack aufgespießt mit ins Meeting.)
  4. Ein wichtiges Fax an einen Kunden senden. (Ihr Faxpapier ist grün und hat die Form eines vierblättrigen Kleeblattes.)

 

Auch hier sollen uns diese Beispiele genügen.

Wenn Sie sich nun wieder die Zahlensymbole anschauen werden die Erledigungen als kleine Filmchen revuepassieren.

 

Mit ein bisschen Training haben Sie die Zahlensymbole sicher schnell verinnerlicht. Sie werden auch feststellen, wie Ihre Kreativität rasant zunimmt. Denn die meisten Bilder oder Filmchen sind ja völlig absurd und lustig. Wer hier wieder wie ein Kind denken kann hat eindeutige Vorteile. So können Sie sich mit der „Geisselhart-Technik des Gedächtnistrainings“ also nicht nur mehr in kürzerer Zeit sicherer merken, nein, das Ganze auch noch lustig. Und lachen kann man schließlich nie genug. Nun die Endfrage: Kopf oder Zettel?

 

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