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Geschäftsmodelle Innovativ Gestalten

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Geschäftsmodelle Innovativ Gestalten

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Geschäftsmodelle innovativ Gestalten

Disruption, Digitale Transformation, Industrie4.0 – das alles sind nicht nur Schlagworte, sondern Einflüsse auf unser aller Leben. Privat und geschäftlich. Durch ständig schneller sich verändernden Welten durch Digitalisierung, Mega-Trends werden Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle immer schneller in die Situation gebracht, sich auf diese Veränderungen einzustellen.

Um nur einmal ein paar Beispiele zu nennen: Banken und Finanzdienstleistungen werden zukünftig verstärkt durch die sogenannten FinTech’s, das sind unterschiedliche moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen, die verstärkt diese Dienstleistungen digitalisiert anbieten (mehr Informationen). Sie werden verstärkt das Vor-Ort-Geschäft von Banken und Finanzdienstleistern verdrängen. Hier besteht also ein großer Innovationsdruck bei den Banken. Wenn diese nicht in verstärkte eigene Innovation investieren, geht hier ein großer Marktanteil typischer Finanzdienstleistungen an die FinTech-Unternehmen. Ich beispielsweise nutze auch ein FinTech-Unternehmen, das den Trend des „Sharing“ nutzt und hier eine vollkommen neue Form der Geldanlage-Möglichkeit geschaffen hat (Wikifolio).

Ein anderes Beispiel ist airbnb, das eindrücklich beweist, dass die sogenannten „Rulebreaker“, also Regelbrecher (des Marktes), vollkommen neue Wege gehen können, und das erfolgreich. airbnb ist ein Unternehmen, das einen innovativen Weg gefunden hat, Übernachtungsmöglichkeiten in einem Online-Portal anzubieten. Und das nicht in Hotels, sondern in von Privatanbietern zur Verfügung gestellten eigenen Privaträumen. Diese Innovation ist also als Geschäftsmodelle -Pendant zu Hotels oder Pensionen entstanden. Und läuft erstaunlich erfolgreich.

Dies sind nur zwei Beispiele, um zu zeigen, was mit Digitalisierung möglich wurde, was vorher undenkbar war. So gibt es zig Beispiele, allein schon die Vorstellung, dass 3D-Drucker mittlerweile Häuser drucken können, ist fast undenkbar. Somit befinden wir uns dank digitaler Transformation, die Segen wie Fluch zugleich ist, das zumindest ist meine Meinung,  in einer Zeit kaum vorstellbarer Veränderungs-Geschwindigkeit und -dimensionen.

Für Einzelunternehmen zunehmend ein Problem, aber auch für große Unternehmen.

Mein heutiger Blog-Beitrag dient dazu, Innovations-Muster für Einzelunternehmen oder kleine Unternehmen vorzustellen, die Wachstum erzeugen wollen.

Die an die eigene Person gebundene Arbeitskraft x Zeit ist ein hinlänglich bekanntes (Zeit-)Problem. Das heißt, wenn ich meine Geschäftsmodelle nicht an andere, skalierbare (multiplizierbare) Prozesse ausrichten kann, wird das „Arbeitskraft x Zeit“ ein einfaches Rechenbeispiel: entweder mein Honorar ist so hoch, dass meine Arbeitskraft und damit mein Umsatz meinen Zielen entsprechen kann, oder mein Zeit-Pensum ist überdimensional hoch, wenn das Honorar nicht hoch genug ist.

Bei Produkten ist logischerweise der Preis x Absatz-Menge relevant. Genau für dieses „Problem“ der Nicht-Skalierbarkeit habe ich reduktive Geschäftsmodelle entwickelt, die sowohl Arbeitskraft als auch die Zeit jeweils in Relation setzt, das heißt, unabhängig von der ständigen Präsenz der eigenen Person als Unternehmer(in).

Geschäftsmodelle

Der  Ausgangspunkt ist das eigene Potenzial (KERN/NUCLEUS) und die eigenen Talente. Um die höchstmögliche Nutzung des vollen Potenzials zu ermöglichen, bedarf es einer „relativen Zeit x Absatzmenge“-Struktur. Um meinem Buch „Glück ist Knäckebrot“, herkömmlich auch als „Stressdiät“ bezeichnet, gleichermaßen gerecht zu werden, ist es wichtig, einen Teil des Potenzials auszulagern (SATELLITEN) und den Absatz (und damit zusammenhängendes SEO, Marketing, Zielgruppenansprache usw.) andere machen zu lassen. Ich nenne diese Outsourcing-Quellen auch gerne „GIANTS“, also große Anbieter, deren Markt-Struktur und Markt-Macht man sich zu eigen macht, sprich: sie einfach nutzt.

Diese Struktur bedeutet, sich selbst einen Bereich des eigenen Potenzials herauszusuchen, den man selbst gerne oder zwangsläufig oder aus welchen Gründen auch immer, persönlich ausführt, ohne auszulagern. Alle anderen Potenziale werden ausgelagert.

An meinem Beispiel mache ich das heute einmal deutlich:

grafik 3

 

Ich halte Vorträge und Strategieberatungen selbst ab. Dies sind nicht viele Termine, aber sie machen mein von mir persönlich ausgeführtes Angebot aus. Meine anderen mittlerweile seit meinem Geschäftsumbau im Jahre 2013 entwickelten Potenziale DESIGN, FINANZPORTFOLIOS und neuerdings HEALTHCAREPRODUKTE sind allesamt ausgelagert als von mir so benannte „Satelliten“, zumindest was die Distribution (Absatz), Preisgestaltung, Marketing-Aufgaben, SEO (Suchmaschinenoptimierung) usw. betrifft.

Den Input bringe ich, logisch. Das ist harte Arbeit. Aber von Nichts kommt Nichts und die 4-Stunden-Woche von Tim Ferries halte ich persönlich für eine Illusion.

Mit diesem Modell aber hat man folgende Vorteile:

  1. volles Potenzial als Chance erkennen und nutzen
  2. risikoarme Vorgehensweise, da kaum kapital-intensiv. Kapital ist das eigene Potenzial und Zeit, was natürlich Kapitaleinsatz darstellt
  3. die Satelliten kann man immer wieder „loslassen“, das heißt, sie müssen nicht dauernd bedient werden und erfordern keinen Dauer-Fokus
  4. die Satelliten erfordern einen Strukturplan, eine individuelle Strategie, in der man festlegt, wie und wann und mit welcher Art und Weise diese Satelliten bedient werden (müssen), damit sie am Laufen gehalten werden
  5. die persönlich erbrachte Leistung ist der Fokus, also das, auf was man sich konzentriert: hier wird aktive Aquise und all das, was bei den Satelliten von den GIANTS erbracht wird, selbst erbracht (also Marketing, SEO usw.)
  6. die Satelliten bieten eine Möglichkeit, langfristig passives Einkommen zu erzielen und dadurch passives Einkommen zu erzeugen. Stichwort dazu ist das von mir so oft besagte „Lebenslange Arbeiten“ – mit diesem Modell sicherlich ein sehr viel angenehmeres Szenario als die harte Realität, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.
  7. der Vorteil dieses Modells ist auch, dass einer der Satelliten sich womöglich als nachhaltig so ertragreich ergeben kann, dass es einen der anderen Satelliten „verdrängt“ und gar ersetzt oder dass das persönlich erbrachte Angebot reduziert oder aufgegeben wird. Ziel dieses Modells ist, das Potenzial nicht brach liegen zu lassen, ihm Chancen zu geben, ohne ständig damit zu tun zu haben. Und alles auf einmal selbst, ständig und dauerhaft – das ist klar, das funktioniert nicht. Mit diesem Modell wird dies aber machbar. Ein weiteres Ziel ist, die adaptiv-situative Anpassung von Geschäftsmodelle, die immer mehr erforderlich sind, leichter zu schaffen. Durch Diversifizierung von Chancen ist zugleich Risiko diversifiziert, und Chancen gestreut. Je nachdem, was sich im Laufe der Zeit herausstellt, kann weiterer Ausbau eines Satelliten bedeuten oder anstelle des aktuellen Kerngeschäftes einen Satelliten zu setzen – Markt und Vorlieben entsprechend adaptiv-situativ angepasst.
  8. dieses Modell ist auch für Angestellte möglich – im Sinne meines DYC-Programmes, in dem LIFE MANAGEMENT + REDUKTIONSMANAGEMENT + LIFE DESIGN die Module und die Grundlagen einer neuen Form von Altersvorsorge und Zukunftssicherung sind, kommt dem LIFE MANAGEMENT der Teil zu, der fürs Leben erforderlich ist: Umsatz/Gewinn machen für den Lebensunterhalt bzw. anstatt dessen Gehalt aus Angestelltenverhältnis – Reduktionsmanagement ist die Anpassung des Lebensstandards an die Rahmenbedingungen im Außen/Realität und LIFE DESIGN ist das Modul der Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung. Idealerweise sind alle 3 Module der Selbstbestimmung dienlich, die Realität zeigt aber, dass dies nicht immer möglich ist, daher habe ich die Traumtänzerei sowie Chakka-Vorstellungen aus meinen Programmen herausgelassen. Im Angestelltenverhältnis würde sich also der persönlich ausgeführte Bereich in Form der täglichen Berufssituation darstellen. Und die Satelliten für die Nutzung des eigenen Potenzials zu zusätzlichem Einkommen und/oder zur Selbstverwirklichung.
  9. dieses Modell ist zugleich ein Chancen-Modell: die Satelliten stellen die Möglichkeit dar, Chancen zu nutzen und die Chance für mehr Umsatz und Einkommen zu erzielen.
  10. dieses Modell ermöglicht, einen „step-by-step“-Geschäftsaufbau. Es ist dadurch möglich, schrittweise auf- und auszubauen und nicht alles sofort und auf einmal zu gestalten. Ich nenne das auch „flying company“-Geschäftsmodell. Es entspricht somit den Herausforderungen der heutigen Zeit.

In meinem Beispiel sind meine Satelliten: ECO-Design auf AMAZON ausgelagert, Fotografie auf EYEEM und SATCHIART, Finanzportfolios auf WIKIFOLIO (demnächst investierbar) und HEALTHCARE-Produkte als Empfehlungsmarketing über Life Plus (PIN 6601991). Details

Wichtig bei dieser Art von Modell ist, authentisch zu sein und zu bleiben: also nicht auf Teufel komm raus Satelliten zu betreiben, weil womöglich Umsatz generiert werden kann (eine Garantie gibt es nicht bei den Satelliten – sie sind reine Chancen für passives Einkommen). Bevor ein solches Modell gestaltet wird, sollte zwingend

  1. das eigene Potenzial herausgefunden werden
  2. das Potenzial mit einem FOKUS auf das, was persönlich laufend aktiv angeboten werden soll, erarbeitet werden
  3. ein authentisches Modell, wie alles zusammenhängend dargestellt werden kann, erarbeitet
  4. und dann die Satelliten gefunden und beliefert werden.

In meinem Fall ist das Modell, das sich schon über meine gesamte Berufstätigkeit hinzieht, auch hier wieder vorzufinden:

Zukunftssicherung (Potenzial, Persönliche Weiterentwicklung)

= Zukunft Gestalten (Design heißt Gestaltung)

= Gesundheit + Finanzen (Linke Hirnhälfte/Ratio, Analyse, Geld) + Kreativität/Bewegung/Natur (Rechte Hirnhälfte/Emotion, Kreativität, Vision, Intuition)

Dementsprechend sind die Produkte und Dienstleistungen allesamt diesen Kriterien entsprechend authentisch.

Geschäftsmodelle

Das Angebot hierzu wird ergänzt durch Seminare „Zukunft Gestalten“ und Ausbildungen zum „economy coach“ und „Reduktionsintelligenz-Trainer“.

Details

Ganz wichtig bei innovativen Geschäftsmodelle ist es, Althergebrachtes zu hinterfragen und dann auch damit zu brechen. Ich nenne das auch in diesem Zusammenhang nicht „Rulebreaking“, sondern „Upcycling“, entsprechend der Design-Methode: Bestehendes nutzen, Nicht-mehr-Funktionierendes weglassen und etwas vollkommen Neues, auch Abwegiges hinzu gestalten (Innovation).

Nur dann besteht man im Wettbewerb.

Die ganz wesentlichen Punkte hier sind, Probleme generell bei Geschäftsmodelle zu beseitigen

  1. die bestehenden, veralteten Verhalten, sei es das Kaufverhalten oder Nutzungsverhalten (Behavioral Change)
  2. die größten Kostenfaktoren oder -kategorien, die es nicht zwingend benötigt (cost reduction)
  3. negative Auswirkungen des Produkts / der Dienstleistung (Sustainability Effects)
  4. sehr hohe Risiken auf Seiten des Kunden (Risk Management)
  5. unmotivierte, desinteressierte, unflexible Mitarbeiter (Estimee & Talent Management)

Weitere Informationen über Geschäftsmodelle und Sabine Hauswirth erhalten Sie hier: http://www.deutsches-rednerlexikon.de/lexikas/rednerlexikon/redner-finden/detail.php?id=1157&from=suche&start=0 

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