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Frauen an die Macht oder ans Rednerpult – Fluch oder Segen? Ein weiblicher Blick auf Führungsarbeit 4.0

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Wir möchten statistisch gar nicht wissen, wie viele gescheite Menschen in den letzten Jahrzehnten die einschlägige Literatur in Papierform zum Thema Führung nicht nur studiert, sondern selbst mit Inhalten gefüttert haben, oder wie viele von den Jüngeren unter uns sich tagtäglich einfach wagemutig von der analogen Welt in die digitale Welt stürzen und Google befragen mit dem schlichten Ergebnis: „nichts genaues weiß man nicht“. Was man natürlich nicht sagen darf, soll und kann! Und außerdem, wer ist man?

Uns ist allerdings eines klar und darüber diskutieren wir mit Ihnen nicht mehr: Führungskräfte, egal ob Männer oder Frauen, sind wichtig und im Idealfall ein unverzichtbarer Mehrwert jeder Unternehmung. Jede Epoche hat ihre Führer und Führungsstile – verdient oder nicht verdient – und, Stile, Modelle, Theorien überholen sich, holen sich wieder ein, werden verworfen, wieder entdeckt, kritisiert, schubladisiert und dann doch wieder salonfähig gemacht. Da glänzt auch 2017 Verstaubtes „Führendes“ wieder in zertifizierten Lehrgängen einschlägiger Ausbildungsakademien. Ist absolut OK, hindert uns aber nicht, in der Gegenwart zu beobachten, nachzudenken, neu zu denken und unaufgeregt, wertungsfrei, sachlich, erfahren, und kreativ im Hier und Jetzt und für Morgen Führungsarbeit 4.0 zu gestalten und zu leben.

„Kommen Sie bitte zum Punkt, was verstehen Sie unter Führungsarbeit 4.0?“

Für uns, CRIS, ist Führung kein Privileg, weder ein männliches noch ein weibliches, noch ein „Wunschkonzert“, sondern eine Dienstleistung. Aber Achtung: nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen. Wir sind Chefinnen, Unternehmerinnen geworden, weil in uns ein Feuer brennt, mit dem wir andere anstecken und inspirieren. Wir reden nicht nur begeistert über unsere Geschäftsideen, sondern setzen diese auch um.

Übrigens, für Führung als Leidenschaft gibt es keine Implantate und Geschäftsideen bekommt niemand bei Harrods. Die besten Führungskräfte zeichnen sich neben ihrer Fachexpertise dadurch aus, dass sie sich für Menschen interessieren, diese fordern und fördern und Rahmenbedingungen schaffen, in denen Menschen ihr Bestes geben können, dürfen und wollen.

SF + HF = LS 4.0 – alles klar? Weiche Faktoren addiert mit harten Faktoren multiplizieren den Leadership-Effekt! Führung ist und bleibt ein Teilbereich von Management, der kaufmännische, technische, analytische aber vor allem soziale Kompetenzen erfordert. Also hat eine Führungskraft oder ein Leader eigentlich wirklich viele Fähigkeiten zu besitzen. Da stellt sich vor allem uns Frauen, die wir uns bekanntlich unaufgefordert lebenslänglich hinterfragen, doch immer wieder dieselbe Frage: „Wo nur gibt es diese(n) SuperWo(w)Man?“

SuperWo(w)Man und Tipps für alle, die es noch werden wollen!

Es gibt sie tatsächlich, irgendwo und frei verstreut. Ja, es gibt super Führungskräfte, die auch ohne Trainings oder Coachings hervorragend arbeiten und es gibt die anderen, die lernen sich mit der eigenen Persönlichkeit und Unvollkommenheit zu versöhnen und trotzdem ihr Bestes geben. Wieso? Weil sie freiwillig und neugierig mit Humor und Improvisation einen neuen frischen Blick auf die eigenen oft festgefahrenen Handlungs- und Denkweisen werfen und ihr individuelles Führungsrepertoire wieder entdecken und / oder erweitern.

Sie konzentrieren sich auf die eigene Wahrnehmung und den Prozess der Ungewissheit, denn der komplexe und komplizierte Kontext, in dem Führung 4.0 stattfindet, bestimmt die Ansprüche, die Herausforderungen und entscheidet über Ihre Führungsqualität. Mit Humor und Improvisation erfahren Sie mehr über sich, lernen Sie mit ungewissen Situationen umgehen und erleben Sie wieso es effektiver UND effizienter ist, keinen Anspruch auf „die perfekte Führungskraft“ zu haben.

Zum Profil von Top100 Trainer Claudia Rasper & Ilse Straka: https://www.trainers-excellence.de/redner/claudia-rasper-ilse-straka.html

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