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Face-Reading – die Königsdisziplin der Menschenkenntnis

Maxal Tamor / Shutterstock

Face-Reading – die Königsdisziplin der Menschenkenntnis

Was uns die Psycho-Physiognomie liefert

Wie wäre es, wenn Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den ersten Blick bis in die Seele schauen könnten? Wenn Sie deren innerste Bedürfnisse nach Anerkennung und Wertschätzung auf Anhieb erkennen und ihnen auf einfachste Weise ein Gefühl der Wertschätzung vermitteln könnten?

Face-Reading oder Psycho-Physiognomie ist das Erkennen von Urinstinkten der Menschen. Die intrinsische (absolute innere) Motivation, der Hauptantriebsmotor eines Menschen ist also im Gesicht abzulesen. Diesem inneren roten Faden will er ständig folgen – ob gewünscht oder nicht. So gibt es beispielsweise Menschen, die gerne reden und es von ihren Erziehungsberechtigten regelrecht abtrainiert bekommen haben. Einige brauchen unbedingt eine Bühne, um sich zu präsentieren, sind aber in einer sehr niedrigen Position im Team und haben nichts zu melden. Manche Menschen reagieren auf eine Sache, indem sie zuerst lange über ihre folgende Reaktion nachdenken, andere handeln erst, bevor sie anfangen zu denken. Zu inneren Konflikten kommt es nur, wenn innerste Bedürfnisse von außen abgelehnt oder sogar für schlecht befunden werden.

Wenn Sie Die nachfolgende Technik Perfekt anwenden könnten, welche Auswirkung hätte das für Sie als Führungskraft auf Ihren Arbeitsalltag und Ihr Team?

Machen Sie Sich bewusst, dass Mimik und  Gestik Trainierbar sind – genauso wie Körpersprache und Kommunikation. Was ist also, wenn sich jemand bei Ihnen bewirbt, der sich perfekt vorbereitet hat und alle möglichen Fragen in einem Bewerbungsgespräch oder Assessment-Center bereits kennt? Wie sicher können Sie sein, ob dieser Bewerber wirklich Ihren Anforderungen gerecht wird? Wie viel Zeit, Geld Und Nerven könnten Sie sparen, wenn Sie ein paar Merkmale im Gesicht Identifizieren könnten, um zu einem verlässlichen Urteil zu gelangen? Und Diese Merkmale lassen sich nicht wegtrainieren. Sie sind seit der Geburt da und lassen sich nur operativ verändern.

Hier ein paar Beispiele der zahlreichen Merkmale des Gesichtes für Ihren Erfolg im Umgang mit Menschen

Grundsätzlich können wir festhalten, dass die Größe eines Sinnesorgans Aufschluss darüber gibt, wie wichtig dessen Gebrauch seinem Besitzer ist. Eine Große Stirn zeigt uns die Art seiner Gedanken, ein großer Mund wird uns verraten, dass der Mensch gerne redet und extrovertiert ist, große Augen sind ein Zeichen für erhöhte visuelle Aufmerksamkeit, große Ohren hören gerne zu und eine große Nase nimmt vieles Olfaktorische intensiver wahr als eine kleine Nase. Organen und Körperteilen, die größer angelegt sind als andere, sagt man eine spezielle Bedeutung zu. So können Sie sich vorstellen, dass große kräftige Hände wesentlich besser zupacken können, als zartgliedrige mit einem kleineren Muskelapparat. Man sagt ja auch, dass eine hohe Stirn eine „Denkerstirn“ darstellt. Dies Ist eine grobe und stark vereinfachte Einteilung. Und jeder Bereich zeigt ganz spezifische Hinweise zum Verhalten.

Ein Beispiel aus meinem Alltag

Ein Steuerberater in Schleswig-Holstein fragte mich nach einem Mentaltrainingsseminar, ob ich bei seinen Bewerbungsgesprächen dabei sein könnte. Er wollte wieder einen Auszubildenden einstellen. In Fachzeitschriften und der Tagespresse hatte er bereits annonciert und die Bewerbungsunterlagen trudelten nach und nach ein. Er hatte ein bestimmtes Ziel vor Augen und wollte eine passende Fachkraft ausbilden. Da es mir zeitlich nicht möglich war, die 900 Kilometer von Garmisch nach Rendsburg zu fahren, um bei den Bewerbungsgesprächen anwesend zu sein, bat ich ihn, mir zehn Bewerbungsbilder per E-Mail ohne Namen oder Detailangaben zu schicken. Seine Vorauswahl traf er anhand der Zeugnisse und seines Bauchgefühls. Frauen und Männer unterschiedlichen Alters, ganz verschiedene Typen. Da ich aus Gesprächen ungefähr wusste, was er für Anforderungen an diese Person stellte, traf ich meine Entscheidung anhand von psychophysiognomischen Merkmalen. Der junge Mann, den ich ihm schließlich empfohlen hatte, brachte genau die Rationalität, die Kreativität und das Gespür für Menschen gepaart mit einem gewissen Durchhaltevermögen mit, die gewünscht waren. Der Steuerberater reagierte empört über meine Empfehlung, hatte er diesen jungen Mann doch als Letzten auf dem Schirm gehabt. Nur weil ich ihn gebeten hatte, mir zehn Bilder zu schicken, hatte er dieses Bild noch beigelegt! Ich empfahl ihm, im Bewerbungsgespräch diesem jungen Mann ein paar Kontrollfragen zu stellen, die auf sein Wesen und die zu besetzende Ausbildungsstelle zugeschnitten waren und sich daraufhin eine Meinung zu bilden. Nach den Bewerbungsgesprächen rief er mich an und war hin- und hergerissen, ob er diesen jungen Mann wirklich einstellen sollte oder nicht. Dennoch war ich überzeugt und riet meinem Kunden, ihn zu nehmen. Nach nur ein paar Wochen war der Steuerberater mit seinem neuen Azubi sehr zufrieden und bald sogar begeistert. Heute ist der Azubi von damals ebenfalls Steuerberater und als Partner im Team – und nun natürlich mein Berater in allen Steuerfragen.

 

Face-Reading ist eine der 5 ungewöhnlichen Methoden der Menschenkenntnis von Winfried Schröter.

Hier geht es zum Profil von Winfried Schröter: http://www.trainers-excellence.de/redner/winfried-schroeter.html 

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