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Warum Trainer als Speaker scheitern!

©fotolia: frank peters

Mittwoch, 09.08.2017

Psychologische Prinzipien für mehr Erfolg im Weiterbildungs-Business 

In der Weiterbildungsbranche gibt es viele bemerkenswerte Menschen, die eine hohe Methoden- und Fachkompetenz besitzen, aber als Speaker leider kläglich scheitern! Leider! Auf der anderen Seite scheint es Typen zu geben, deren Oberflächlichkeit fast schon nervt, die aber jedes Jahr hohe sechsstellige Umsätze in der gleichen Branche erzielen. Wie kann das sein? Ist es Glück oder sind es ein paar billige Vermarktungstricks, die zu diesen Erfolgen führen? Die ehrliche Antwort ist für viele erschreckend und schmerzhaft! Doch bevor ich Sie mit bitteren Wahrheiten konfrontiere, möchte ich Ihnen verraten, wie ich diese für mich entdeckt habe.

Als Psychologe kenne ich beide Seiten des Weiterbildungsgeschäfts: Ernsthafte Existenznöte und das Glücke eines erfolgreichen und erfüllenden Business! Vor einigen Jahren musste auch ich erleben, wie schwer es ist, in der Weiterbildungsbranche Fuß zu fassen. Ich gehörte zwar zu den 10 besten Absolventen meines Studienjahrgangs und hatte unzählige Zusatzausbildungen durchlaufen, doch als Trainer oder Speaker wurde ich anfänglich trotzdem kaum gebucht. Und als es endlich halbwegs lief, erzielte ich sogar akzeptable Honorare, aber in der Summe und im Jahresdurchschnitt waren meine Einkünfte doch eher dürftig.

Mehrwert durch Einzigartigkeit

In bester psychologischer Tradition habe ich dann mein Trainings-Business und mich selbst auf die Couch gelegt, um zu analysieren, warum mir der Durchbruch nicht gelingen wollte! Dabei habe ich psychologische Prinzipien entdeckt, die ich mittlerweile mit nachweislich großem Erfolg im Markt anwende und heute an interessierte Kollegen und Kolleginnen in Coachings und Seminaren weitergebe. Achtung: Bei mir geht es nicht um substanzlose Selbstinszenierungen oder verlogene Vermarktungs-Tricks! Es ist keine Strategie für schnelles Geld und Instant-Ruhm, sondern ein Weg der beim Kern Ihrer Persönlichkeit beginnt! Dafür führt es aber auch zu nachhaltigen Ergebnissen mit Mehrwert!

Meine Analyse zeigt, dass die meisten Speaker und Trainer, die mit ihren aktuellen wirtschaftlichen Ergebnissen nicht zufrieden sind, unter dem gleichen Syndrom leiden: Das unsichtbare Ich!

Schluss mit dem Versteck-Spiel!

Worum verstecken sich so viele Trainer und Speaker hinter ihren Themen, Kompetenzen und Mitgliedschaften? In den meisten Fällen sind genau diese scheinbaren Markenzeichen alles andere als einzigartig, sondern vielfach austauschbar! Wer hingegen den Mut hat, seine Persönlichkeit mit allen Höhen und auch manchen Tiefen zu zeigen, dem gelingt es Menschen zu berühren. Wer sein Ich sichtbar macht, der kann die großen Bühnen erobern und viele Menschen erreichen. Wenn dies gelungen ist, entsteht eine Sog-Wirkung: Anfragen und Aufträge kommen automatisch!

Um diesen Automatismus zu aktivieren, ist es aber zwingend erforderlich, an der eigenen Persönlichkeit, einer klaren Botschaft und der Kraft unserer Wirkung zu arbeiten. Es gilt vertraute Vorstellungen über Bord zu werfen und mutig neue Wege zu gehen. Dabei ist es ernüchternd zu beobachten, dass gerade Trainer und Speaker, die fortwährend Veränderungsbereitschaft predigen, krampfhaft an ihren eigenen erfolglosen Konzepten festhalten. Erst nach dem ich einen schmerzhaften Prozess durchlaufen bin, schwierige Entscheidungen getroffen haben und meine wahres Ich gefunden hatte, eröffneten sich für mich Gelegenheiten, die zuvor bestenfalls Wunschdenken waren, wie z.B. im seit Februar 2017 auch Co-Moderator einer psychologischen TV-Show in Sat.1 arbeiten zu dürfen.

Raus aus der Beliebigkeit! Rein ins Rampenlicht!

Um dies zu erreichen, ist einer der wichtigsten Schlüssel, die Fähigkeit, mit seinen eigenen Geschichten und Erkenntnissen große Gruppen inspirieren zu können. Je nach Persönlichkeit kann dies durch unterschiedliche Wege gelingen. Der eher Introvertierte kann sich als fleißiger Autor seine Sichtbarkeit erschaffen und der Extravertierte findet mit begeisternden Auftritten in den Medien und auf großen Bühnen sein Publikum. Nur wer das Syndrom des „Unsichtbaren Ich“ überwindet, wird sein volles Potential als Trainer und Speaker entfalten können.

Zum Profil von Top100 Speaker Rolf Schmiel: https://www.speakers-excellence.de/redner/rolf-schmiel-motivationstrainer.html 

 

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